Landestheater Coburg

VERY BRITISH
Choreografien von Mark McClain und Martin Chaix
Musik von Benjamin Britten, John Dowland und Edward Elgar
Weitere Vorstellungen

Landestheater Coburg
Landestheater Coburg
Foto: © Ulrich Göpfert

Vom 200. Geburtstag von Queen Victoria und ihrem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in diesem Jahr hat sich das Ballett Coburg zu dem zweiteiligen Ballettabend „Very British“ mit Musik von ausschließlich englischen Komponisten inspirieren lassen. Premiere feierte die Produktion mit Choreografien von Mark McClain und Martin Chaix am Samstag, 09. Februar.

König Arthur c Thomas Kaiser 002

König Arthur
Foto: © Thomas Kaiser

Im ersten Teil des Abends
kombiniert der französische Choreograf Martin Chaix, der zum ersten Mal in Coburg zu Gast ist, diverse Songs des britischen Renaissance-Komponisten John Dowland mit Benjamin Brittens „Lachrymae“, 10 Variationen beziehungsweise „Reflections“ über Dowlands Song „If my complaints could passions move“, die Britten anlässlich des 350. Todestags von Dowland komponierte. Mit den Tänzerinnen und Tänzern zusammen auf der Bühne sind die Sopranistin Luise Hecht aus dem Chor des Landestheaters Coburg und der Gitarrist Christian Rosenau, die die Songs Dowlands interpretieren. Solo-Bratsche bzw. Solo-Cello und Streichorchester erklingen bei Brittens „Lachrymae“ aus dem Orchestergraben unter der musikalischen Leitung von Roland Fister. In der Verbindung zwischen Britten und Dowland sieht Martin Chaix eine Erinnerung an die Vergangenheit: „Was wir heute erleben ist die Konsequenz aus der Vergangenheit.“ Passend dazu verknüpft der Choreograf Elemente des klassischen und des modernen Tanzes zu einer ganz eigenen Bewegungssprache.

Merlin c Thomas Kaiser 002

Merlin
Foto: © Thomas Kaiser

Im zweiten Teil des Abends bringt Ballettdirektor Mark McClain unter dem Titel „A cup is a cup, is a cup“ eine witzig-ironische Variante der Gralsgeschichte, rund um König Arthur, die bekannteste britische Sagengestalt, und seine Ritter der Tafelrunde, basierend auf verschiedenen Gralsmythen in vielen kleinen Szenen auf die Bühne. Für die Kostüme ließ sich Kostümbildner Thomas Kaiser von der mittelalterlichen Mode inspirieren und spielt mit Farbsymbolik zur Charakterisierung der einzelnen Figuren.  Dazu erklingen drei der fünf „Pomp and Circumstance“-Märsche für Orchester von Edward Elgar, von denen der erste mit dem Text „Land of Hope and Glory“ als inoffizielle Nationalhymne Englands berühmt wurde, sowie seine „Enigma-Variationen“. Das Philharmonische Orchester Landestheater Coburg spielt unter der musikalischen Leitung von Roland Fister.

Martin Chaix c Felix Aarts 002
Martin Chaix
Foto: © Felix Aarts

Biografie Martin Chaix
Geboren 1980 in Albi in Frankreich, beginnt Martin Chaix 1986 seine klassische Tanzausbildung. Von 1993 bis 1999 studiert er an der École de Danse de l’Opéra National de Paris und wird anschließend in das Ballet de l’Opéra National de Paris aufgenommen. 2006 wechselt er als Solist in das Leipziger Ballett unter Paul Chalmer, 2009 wird er Mitglied in Martin Schläpfers Ballett am Rhein in Düsseldorf, dem er bis 2015 angehört. Martin Chaix tanzte in Choreografien unterschiedlichster Stilrichtungen und Techniken, darunter u.a. Werke von John Neumeier, George Balanchine, Pina Bausch, John Cranko, Jirí Kylián und Mats Ek sowie Uraufführungen von Amanda Miller, Edouard Lock, Marco Goecke und Martin Schläpfer. Seit 2015 ist er als freischaffender Choreograf tätig und arbeitete u.a. mit den Ballettkompanien in Saarbrücken (2016), Gelsenkirchen (2016), Schwerin (2016), Split/Kroatien (2017) sowie Strasbourg (2018) und Düsseldorf (2013, 2019). Parallel zu seinen Tanzprojekten kreiert Martin Chaix auch Kurzfilme und ist als Fotograf tätig.  


VERY BRITISH

Choreografien von Mark McClain und Martin Chaix | Musik von Benjamin Britten,
John Dowland und Edward Elgar

Musikalische Leitung Roland Fister

Dramaturgie Dorothee Harpain

„Lachrymae“

Choreografie und Bühne Martin Chaix

Kostüme Thomas Kaiser

Ballett Coburg

Sängerin Luise Hecht

Gitarrist Christian Rosenau

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

„A cup is a cup, is a cup … Eine Gralsgeschichte“

Choreografie Mark McClain

Bühne Frank Olle

Kostüme Thomas Kaiser

König Arthur Takashi Yamamoto

Merlin, Zauberer und Berater von Arthur Sylvain Guillot

Lancelot, Ritter der Tafelrunde Jaume Costa

Gawain, Ritter der Tafelrunde Angelo Egarese

Perceval, Knappe Joshua Limmer

Morgan le Fay, Zauberin und Arthurs Halbschwester Chih-Lin Chan

Königin Guinevere, Arthurs Ehefrau Natalie Franke

Kammerzofe von Guinevere Miki Nakamura

Cundrie, Schwester von Perceval Yuriya Nakahata

Sarah, Maria Magdalenas Tochter Martina Di Giulio

Maria Magdalena Statisterie

Josef von Arimathäa Statisterie

Hofdamen, Soldaten Statisterie

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Weitere Vorstellungen

Do, 14.02.2019, 19:30 Uhr

So, 24.02.2019, 15:00 Uhr

Di, 26.02.2019,  19:30 Uhr

So, 03.03.2019, 18:00 Uhr

Fr, 15.03.2019,   19:30 Uhr

Mi, 20.03.2019,  19:30 Uhr

Fr, 22.03.2019,   19:30 Uhr

Mi, 03.04.2019,  19:30 Uhr

Do, 11.04.2019,  19:30 Uhr (zum letzten Mal)

Karten

Theaterkasse
DI bis FR 10:00 – 17:00 Uhr, SA 10:00 – 12:00 Uhr

AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg/Rödental, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg, Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein, Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH und alle bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix.

Sprachauswahl

German English French Italian Portuguese Russian Spanish
Copyright © 2019 Ulrich Göpfert. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.