Landestheater Coburg

DER VETTER AUS DINGSDA
Operette in drei Akten von Eduard Künneke - Libretto von Herman Haller und Fritz Oliven
nach einem Lustspiel von Max Kempner-Hochstädt
Weitere Vorstellungen

01 Der Vetter aus Dingsda Presse 32 002
DER VETTER AUS DINGSDA
Foto: ©  Sebastian Buff

Am Sonntag, 06. Oktober wurde die beliebte Produktion aus der vergangenen Spielzeit, Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“, im Großen Haus wiederaufgenommen. Zu schmissigen Foxtrott-, Tango- und Walzerrhythmen und schwelgerischen Melodien wird gefoppt, geneckt, geschwindelt und geliebt, bis am Ende der Verwechslungskomödie jeder Topf seinen passenden Deckel findet.

02Der Vetter aus Dingsda Presse 03 002
DER VETTER AUS DINGSDA
Foto: ©  Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht“? Besonders solche wie den gefräßigen Onkel Josse und die trunksüchtige Tante Wimpel, die zu allem Übel ihrem Mündel Julia de Weert noch ihren Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft machen wollen. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda“, einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige?

Regisseur Jörg Behr entwickelte gemeinsam mit dem Bühnen- und Kostümbildner Marc Weeger ein besonderes Bühnenkonzept für Künnekes Operette: Eine grüne Gartenoase, in der die Figuren gestrandet sind. Ein Blumenmuster der 20er Jahre – der „Vetter“ wurde 1921 in Berlin uraufgeführt – war die Inspiration für die kulissenhafte Bühne. Wichtig war Jörg Behr auch, den Zeitkontext miteinzubeziehen, denn trotz aller lustigen Verwechslungen und Verkleidungen sind die Folgen des ersten Weltkriegs im Werk omnipräsent.

Und es gibt noch eine Besonderheit – das Orchester sitzt mit auf der Bühne (Musikalische Leitung: Paul Willot-Förster). „Es geht in diesem Stück viel um Sehnsüchte – so wartet Julia schon seit sieben Jahren auf die Rückkehr ihres geliebten Vetters Roderich! Deshalb wollten wir das Orchester als „Emotions- und Sehnsuchtsmaschine“ mit auf die Bühne setzen.“, so der Regisseur.

03Der Vetter aus Dingsda Presse 06 002
DER VETTER AUS DINGSDA
Foto: ©  Sebastian Buff

DER VETTER AUS DINGSDA
Operette in drei Akten von Eduard Künneke - Libretto von Herman Haller und Fritz Oliven
nach einem Lustspiel von Max Kempner-Hochstädt
Weitere Vorstellungen

Musikalische Leitung Paul Willot-Förster

Inszenierung Jörg Behr

Bühne und Kostüme Marc Weeger

Choreografie Daniel Cîmpean

Dramaturgie Dorothee Harpain

Julia de Weert Laura Incko

Erster Fremder Peter Aisher

Hannchen Francesca Paratore / Dimitra Kotidou

Zweiter Fremder Jan Korab

Josef Kuhbrot Michael Lion

Wilhelmine Kuhbrot Anne Heßling

Egon von Wildenhagen Dirk Mestmacher

Diener Hans Konstantinos Bafas

Diener Karl Martin Trepl

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

 

Weitere Vorstellungen

Do, 10.10.2019, 19:30 Uhr

So, 27.10.2019, 18:00 Uhr

Di, 03.12.2019, 19:30 Uhr

Di, 10.12.2019, 19:30 Uhr

Fr, 27.12.2019, 19:30 Uhr

Sa, 04.01.2020, 19:30 Uhr

So, 12.01.2020, 19:30 Uhr (zum letzten Mal)

Karten

Theaterkasse
 DI bis FR 10:00 – 17:00 Uhr,
SA 10:00 – 12:00 Uhr

AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg/Rödental, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg, Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein, Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH und alle bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix.

Sprachauswahl

German English French Italian Portuguese Russian Spanish
Copyright © 2019 Ulrich Göpfert. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.