Rungholt, rätselhaft und widersprüchlich

Sonderausstellung:
"Rungholt. rätselhaft und widersprüchlich."

Nordsee Museum Husum - Ludwig-Nissen-Haus, Herzog-Adolf-Straße 25
noch bis zum 29. Januar 2017


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Rungholt
© Museumsverbund Nordfriesland e.V.
 
Naturkräfte wie die Gezeiten und immer wiederkehrende Sturmfluten prägen die Geschichte und das Aussehen der Nordseeküste

Den Auftakt der Ausstellung bildet die sagenumwobene Siedlung Rungholt, die 1362 bei einer verheerenden Sturmflutkatastrophe unterging. Über historische Sturmfluten und Naturgewalten führt das Themenspektrum hin zu Deichbau, Landgewinnung und Küstenschutz. Auch die Wohnkultur und das Leben auf dem Festland, den nordfriesischen Halligen und Inseln werden veranschaulicht. Nicht vergessen wird außerdem die Tierwelt im schleswig-holsteinischen Wattenmeer.

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Heimatforscher Andreas Busch entdeckt die Balken
der sogenannten „Rungholtschleuse“
© Musueumsverbund Nordfriesland e.V. 

Die Sonderausstellung widmet sich der sagenumwobenen Siedlung Rungholt
Rungholt, die versunkene Stadt in der Nordsee steht im Fokus dieser besonderen Ausstellung. Sie ist noch bis zum 29. Januar 2017 im NordseeMuseum Husum, Nissenhaus zu sehen.


Das Ausstellungsprojekt rückt das nordfriesische Wattenmeer mit seinen Kulturspuren erneut in den Fokus der Wissenschaft wie der Öffentlichkeit. Was scheinbar in den letzten Jahren wenig Beachtung gefunden hat. Meereserosion und unsachgemäße Bergung von Fundstücken haben seit Jahren irreparable Schäden an diesen so wichtigen Kulturspuren angerichtet. Die im Übrigen auch dem sagenumwobenen Rungholt zuzuordnen sind. Die versunkene Stadt, die mit ihr verbundenen Mythen und zahlreiche spektakuläre Funde bilden den Schwerpunkt dieser Ausstellung.

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Andreas Busch birgt Balken der sogenannten "Rungholtschleuse"
© Musueumsverbund Nordfriesland e.V. 

Die zu präsentierenden Funde reichen von geborgenen Balken der Rungholtschleuse bis zu spanisch-maurischer Lüsterkeramik. Alle im Watt aufgefundenen und mit Arabesken bemalten Krüge werden erstmals in dieser Ausstellung zusammengeführt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Wichtige Magazinbestände des Husumer Nissenhauses, Fundstücke aus dem Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf, Objekte aus Privatsammlungen sowie eindrucksvolle Funde aus dem Heimatmuseum Nordstrand vervollständigen diese besondere Ausstellung.

Daneben bietet das NordseeMuseum ein umfangreiches Begleitprogramm für Jung und Alt. Dazu gehören Lesungen, wissenschaftliche Vorträge, öffentliche Führungen genauso wie eine Studienfahrt ins Wattenmeer und ein ausgearbeitetes museumspädagogisches Begleitprogramm für unterschiedliche Altersgruppen.

Diese Ausstellung wird die Besucher generationsübergreifend ansprechen und begeistern.


 Mehr Infos zur Ausstellung unter:
www.rungholt-ausstellung-husum.de


Kontakt

NordseeMuseum Husum
Nissenhaus
Herzog-Adolf-Straße 25, 25813 Husum
Tel.: 04841 – 2545
Fax: 04841 – 63280
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.museumsverbund-nordfriesland.de

Öffnungszeiten

16. Juni bis 15. September:
täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

16. September bis 15. Juni:
Di – So von 11:00 bis 17:00 Uhr

Schulklassen und Reisegruppen können gerne nach Voranmeldung auch schon ab 8:00 Uhr das Haus besuchen.

Eintrittspreise

Erwachsene: € 5,00

Ermäßigt: € 2,00

Gruppe (ab 10 Personen) pro Person: € 3,50

Kinder in Begleitung von Erziehungsberechtigten bis 12 Jahren frei. Kindergartengruppen zahlen den ermäßigten Eintritt von 2,00 € p. P. (Erzieher freien Eintritt).

Inhaber des ADAC-Mitgliedsausweises zahlen den ermäßigten Gruppentarif

Führungen (bis 20 Personen) nach Voranmeldung: € 40,00

Führungen für Schulklassen nach Voranmeldung: € 20,00

Sprachauswahl

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