Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800
Ausstellung vom 21. März bis 07. Juli 2013

Ab Donnerstag, 21. März 2013 öffnen die Pforten für die größte Zunft-Ausstellung seit 1927 und die erste Überblickschau zu diesem Thema überhaupt. Eine jahrelange Forschungsarbeit ging ihr voraus. Die Ausstellung basiert auf der hauseigenen Zunftaltertümer-Sammlung, einer der größten handwerksgeschichtlichen Spezialsammlungen von internationalem Rang. Insgesamt 240 ihrer wichtigsten Objekte wurden herausgegriffen und vermitteln gemeinsam mit 20 Leihgaben ein lebhaftes Bild von der Welt der Zünfte und des einzelnen Handwerkers.

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Handwerkslade der Nürnberger Flitterschläger
Foto: 2013 © Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Zu den Highlights zählt eine Handwerkslade der Nürnberger Flitterschläger und Rechenpfennigmacher aus dem Jahr 1699, ein wahrer Schatz aus dem eigenen Bestand. Sie enthielt bei ihrer Übergabe an das Museum 1917 noch mehr als 130 Gegenstände und Dokumente aus dem 17. und 18. Jahrhundert – was sehr selten ist –, die uns heute eine exakte Vorstellung vom gewerblichen Leben dieses ausgestorbenen Handwerks vermitteln.

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Herbergsschild der Nürnberger Flaschner
Foto: 2013 © Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Altes Handwerk neu entdeckt
Seit dem Mittelalter waren Handwerker in Zünften organisiert. Zünfte regelten die Lebenswelt ihrer Mitglieder von der Lehre bis zum letzten Gang. Die Ausstellung präsentiert eine große Auswahl einzigartiger und geheimnisvoller Hinterlassenschaften der Zünfte, die die Grundlage für faszinierende, noch nie erzählte Geschichten rund um das Thema Zunft liefern.

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Zahnradschneidemaschine
Foto: 2013 © Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Zu sehen sind kostbare Zunftladen, raffinierte Meisterstücke, prunkvolle Trinkgeräte und kuriose und bisweilen heute kaum bekannte Werkzeuge. Erkunden Sie eines der prägenden Kapitel im Alltagsleben einer historischen Stadt!

Im Rahmen der Sonderausstellung findet die Tagung "Die Zunft zwischen historischer Forschung und musealer Repräsentation" statt.

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