Luisenburg-Festspiele

Luisenburg-Festspiele Vorschau auf den Spielplan
für die Jubiläumsjahre 2014 und 2015

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Eröffnung des Neubaus in der Saison 2013 durch
Ministerpräsident Horst Seehofer
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Nach einer gelungenen Eröffnung des Neubaus in der Saison 2013, in der die Luisenburg-Festspiele Jean Pauls 250. Geburtstag mit dem Auftragswerk „Jean Paul - Jetzt” ehren, gibt es in den kommenden zwei Spielzeiten weitere Jubiläen zu feiern: 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn der professionellen Bespielung. Damals wurde u.a. Goethes „Iphigenie auf Tauris” gezeigt - neben des zeitlosen Themas ein naheliegender Grund, diesen Klassiker in den Spielplan für 2014 aufzunehmen. Iphigenie, zur Priesterin auf Tauris bestimmt, gerät in einen schweren Konflikt: Sie muss wählen zwischen göttlicher Bestimmung und weltlicher Sehnsucht nach ihrer griechischen Heimat.

Dieser Konflikt, die Wahl treffen zu müssen zwischen geistigen Idealen einerseits und einem stabilen, vertrauten Umfeld andererseits, charakterisiert das Motto der Spielzeit. Auf den Punkt gebracht wird es im Titel des Volkstheater-Klassikers: „Glaube und Heimat”. Der Tiroler Karl Schönherr („Der Weibsteufel”) lässt sein Volksstück in Österreich zur Zeit der Gegenreformation spielen. Ein Edikt des Kaisers befiehlt die Vertreibung aller Protestanten und stellt sie vor die unerbittliche Wahl, sich dem Willen und Glauben der Obrigkeit zu unterwerfen oder die Heimat zu verlassen.

Vor genau diese Wahl wurden auch die „Comedian Harmonists“, die erste 'Boygroup' der Welt, auf der Höhe ihres Erfolgs gestellt. Nah an der Historie erzählt das musikalische Schauspiel von Franz Wittenbrink und Gottfried Greiffenhagen vom kometenhaften Aufstieg, aber auch vom Ende der legendären Gesangsformation, deren berühmteste Lieder wie „Veronika, der Lenz ist da” oder „Mein kleiner grüner Kaktus” dabei nicht fehlen dürfen.

Auch „Jim Knopf“ verlässt seine Heimat Lummerland, zusammen mit seinem väterlichen Freund Lukas, dem Lokomotivführer, und der geliebten Lokomotive „Emma“.  Er begibt sich in diesem Kinderstück Klassiker für die ganze Familie auf eine gefahrvolle Reise nach China in die gefährliche Welt der Drachen, Vulkane, Seeungeheuer.

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Schlussapplaus bei der Aufführung „Der Brandner Kaspar“ 2009/10
mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

In der Jubiläumsspielzeit 2015, 125 Jahre Luisenburg-Festspiele,
werden zwei der erfolgreichsten Luisenburg-Stücke überhaupt auf dem Spielplan stehen, die wie gemacht sind für diese einmalige Natur-Bühne: Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und als Geburtstagsgeschenk des Theaters an unsere Zuschauer die Wiederaufnahme der wunderbaren Aufführung von Kurt Wilhelms „Der Brandner Kaspar“ von 2009/10, mit Michael Lerchenberg als Boandlkramer. Als Kontrast dazu werden drei Stücke zu sehen sein, die noch nie auf der Luisenburg gespielt wurden: Mit dem Musical-Klassiker „Cabaret“ heißen die Luisenburg-Festspiele 2015 ihr Publikum „Willkommen – Bienvenue – Welcome“. Mit Franz Xaver Kroetz' erfolgreichstem Stück „Stallerhof“ wird die erfolgreiche Linie der kritischen Volkstheaterstücke fortgesetzt.

Von der Uraufführung des Auftragswerkes mit dem Arbeitstitel „Ein kleiner Wikinger“ wird wiederum die ganze Familie 2015 begeistert sein.

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