Matinee: "Kol(l)ossal!“

Coburger Sommeroperette
Matinee: "Kol(l)ossal!“
wurde auf der Waldbühne
in Heldritt am Sonntag, 18. August 2013 präsentiert

Eine Fotoreportage von Ulrich Göpfert

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Claus J. Frankl
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Claus J. Frankl moderierte die musikalischen Erinnerungen an die Berliner Operettenfamilie Kollo.

2013 gedachte die Coburger Sommeroperette in ihrer traditionellen Matinee des 25. Todestages von Willi Kollo und feiert den 100. Geburtstag der Familienoperette „Wie einst im Mai": „Solang noch unter'n Linden die alten Bäume blühn, kann nichts uns überwinden, Berlin bleibt doch Berlin". In seiner Moderation portraitiert Claus J. Frankl mit vielen musikalischen Erinnerungen das alte Berlin der Kollos.

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Marguerite Kollo und Claus J. Frankl
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Ehrengast war Marguerite Kollo auf der Waldbühne
Sie las ein Kapitel aus den Memoiren ihres Vaters, die sie herausgab: "Als ich jung war in Berlin..." Die Erinnerungen wurden von Willi Kollo wundervoll pointiert geschrieben.

Marguerite Kollo war übrigens jahrzehntelang u.a. die Managerin der Weltkarriere ihres Bruders René, führte die Verlagsgeschäfte und hatte eine international tätige Künstleragentur mit vielen tollen Leuten, u.a. die Sopranistin Melanie Holiday. Sie organisierte zudem mit dem BR halbszenische Operettenproduktionen mit dem Münchner Rundfunkorchester, die dann auch als Einspielungen vorlagen und vorliegen. Eine faszinierende Dame, die sehr viel zu berichten wusste. Frau Kollo signiert im Anschluss das Buch "Als ich jung war in Berlin...", das man den Operettenfreunden und Interessierten sehr empfehlen kann.

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Dr. jur. Hans Peter Wüst und Gattin
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Günter Neumann 100. Geburtstag
Er war Kollege von Willi Kollo und hat sich von den Kollos oftmals inspirieren lassen. Extra aus Berlin angereist war der Chef der Neumann-Stiftung Dr. iur. Hans Peter Wüst  um sich das Musical „Kiss Me, Kate anzusehen, das ja in der Übertragung von Günther Neumann gespielt wurde. Er wohnte auch der Matinee bei.

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Instrumental-Quartett "Barfly" aus Bayreuth und Sylvia Luise Denk (Diseuse)
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert


Musikalischer Bogen
Im Zusammenhang mit der Zeitreise spannte sich ein musikalischer Bogen von der großen Operetten-Nummer aus "Wie einst im Mai" anlässlich des 100. Geburtstags der Operette bis hin zu den Tonfilm- und Kabarett-Nummern von Willi Kollo. Wie "Nachts ging das Telefon" oder "Zwei in einer großen Stadt".  Die Zeitreise begann im 19. Jahrhundert und endete in den 60ziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Es spielte das Instrumental-Quartett "Barfly" aus Bayreuth.

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Schlussapplaus „Matinee“ Coburger Sommeroperette
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Eine Aufzählung der vorgetragenen Musikstücke würde den Rahmen der Berichterstattung sprengen. Jedoch ohne Zugaben wurden die Mitwirkenden nicht von der Waldbühne entlassen, u. a. mit: „Es jeht doch nischt über Berlin“ und eine der berühmtesten Kollo-Nummern ganz zum Schluss... „Lieber Leierkastenmann“ – vorgetragen von Claus Frankl.

Die Mitwirkenden bei dieser Matinee waren
Adelheid Brandstetter (Sopran), Sylvia Luise Denk (Diseuse), Jan Reimitz (Bariton, der auch wie in „Kiss Me, Kate gesteppt hat) und Claus J. Frankl sowie Marguerite Kollo und die Musiker vom  Instrumental-Quartett "Barfly" aus Bayreuth.

Am Schluss der Matinee gab es langanhaltenden Applaus und die Besucher waren voll des Lobes von dieser Veranstaltung.

Eindrücke von dieser Matinee im Bild festgehalten:

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Alle Fotos: 2013 © Ulrich Göpfert

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