Im Husky-Fieber

Im Husky-Fieber - Schlittenhunde Weltmeisterschaft 2006
Sportlich waren die deutschen Starter die erfolgreichsten - sie holten sechs der elf Weltmeistertitel

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Von den Anfängen des Schlittenhundesports in Thüringen
Als am zweiten Februarwochenende in Frauenwald die Weltmeisterschaften im Schlittenhundesport stattfanden, dann war dies der bisherige Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des Schlittenhundesports. Der feierte Ende April 2005 bereits sein 15-jähriges Bestehen. Seit den Anfängen hat sich viel verändert. Waren damals noch viele Renngeräte, Marke Eigenbau und massiv aus Holz, so haben bis heute mehr und mehr High-Tech-Materialien wie Carbon Einzug gehalten. Aus den einst 14 Startern bei Schlittenhunderennen sind mittlerweile über 100 geworden. Allein zum ersten Qualifikationsrennen für die WM 2006 über den Jahreswechsel im polnischen Jakuszyce hatten sich an die 160 Gespanne angemeldet. Da begann auch für die Thüringer Musher die Jagd nach Qualifikationspunkten, um an der Weltmeisterschaft vor der Haustür teilzunehmen. Fünf von ihnen waren am Wochenende in Frauenwald zu sehen.


Von Frauenwald schwärmen Musher und Schlittenhundesportclubs gleichermaßen
Zwei Jahre Vorbereitungszeit zur Ausrichtung der ersten Schlittenhunde WM in Deutschland
genauer gesagt in Thüringen, im schneesicheren Ort Frauenwald, sind seit Mitte der letzten Woche zu Ende gegangen. Ab Donnerstag reisten die 14 Nationalteams in Frauenwald an. 150 Musher/in traten vom Freitag, 10. Februar bis Sonntag, 12. Februar 2006 in hochspannenden Kämpfen in Ihren Klassen, um jede Sekunde mit Ihren reinrassigen Schlittenhunden fightend, an.


Olympisches Flair in Frauenwald - Das ganze Dorf bei der Eröffnungsfeier
Als sich am Freitag, 10. Februar um 18.00 Uhr die Teilnehmer aus den 14 Nationen in Bewegung setzten, zog olympisches Flair in Frauenwald ein. Knapp 2 Kilometer war der Zug lang, der mit Fahnen, Fackeln und Gesang, begleitet von Fanfarenzug, durch den kleinen Ort im Thüringer Wald zog. Der war komplett auf den Beinen. Tage lang hatten sie sich vorbereitet in Frauenwald, hatten Schnee geschippt, Schneeskulpturen gebaut und Fähnchen aufgehängt.

 


Auf dem Dorfplatz angekommen, wurde die WM offiziell eröffnet
Höhepunkt der Eröffnung war eine Lasershow, mit der den Teilnehmern „good mush“ gewünscht wurde, was so viel heißt wie: „Gute Fahrt“.
Bis Sonntag kämpften in Frauenwald knapp 150 Starter aus 14 Nationen um die Medaillen in insgesamt 11 Klassen. Deutschland stellt mit 38 Startern das größte Kontingent, denn im Weltverband, der World Sleddog Assoziation (WSA) stellen die Deutschen mehr als die Hälfte der Mitglieder. Den weitesten Weg zur WM hatte übrigens mit 4200 km ein russisches Team.


Pressezentrum

5 Fernsehstationen haben Live aus Frauenwald berichtet. Darunter für Deutschland, die Sender ARD, ZDF und MDR. Trotz Olympiastart in Turin, ein riesiges Medieninteresse für das größte Schlittenhunde-Event seit Jahren in Deutschland. Über 50 Presseakreditierungen waren bei der Pressechefin Anke Schiller eingegangen. Das ganze Organisationsteam war bestens gerüstet, für den Presse- und Medienansturm an diesem Wochenende. Sportlich konnten sich alle Teilnehmer auf einen super präparierten Trail freuen. Auch das Wetter spielte mit. Etwas Missstimmung war durch eine Kritik seitens des Tierschutzbundes Bonn aufgekommen. Was aber prompt mit einem Interview durch Tierschutzchef der AGSD Dr. Karsten Hesse widerlegt wurde.


Besucherandrang bei Schlittenhunde-WM in Thüringen
Die Schlittenhunde-Weltmeisterschaft in Frauenwald hat am Wochenende einen Besucherandrang erlebt. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 15.000 Zuschauer zu dem Spektakel. Wegen fehlender Parkplätze mussten sogar viele Zuschauer nach Hause geschickt werden. Sportlich waren die deutschen Starter die erfolgreichsten - sie holten sechs der elf Titel.

Impressionen von der Schlittenhunde Weltmeisterschaft im Bild festgehalten

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Herzlichen Dank an Karoline Wagner, „Mädchen für Alles“ an der Strecke, und dem Fahrer
des Schneemobiles, Mike Bauer, für die Mitnahme auf dem Schneemobil

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Sie geben alles

 
Die Hatz durch den Schnee macht ihnen großen Spaß

 
Moment mal – ich muss mal aufs Hunde-WC

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Aber jetzt geht’s weiter

 
Super Lauf

 
Schnell unterwegs

 
Mensch und Hund im Einklang mit der Natur

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Sie sind mächtig schnell unterwegs

 
Mensch Mike, was wirbelst du Staub, nein Schnee auf

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Wir geben alles

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Gespannt beobachten die Zuschauer an der Strecke die Musher mit ihren Schlittenhunden

 
Bahn frei

 
Die wilde Hatz durch die Gasse

 
Jetzt lasst uns endlich loslaufen, wir können es gar nicht erwarten

 
Auch das Fernsehen hält das Anspannen der Schlittenhunde im Bild fest

 
Wir haben auch unser Vergnügen
 
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt

 
Winterzauber

 
Und jetzt….

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…kommen…

 
…die großen Gespanne

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Nach dem spannenden Schlittenhunderennen ist ein  Umtrunk an der Schnee-Bar angesagt

Alle Fotos: 2006 © Ulrich Göpfert

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