Der Medicus

„Der Medicus"
ARD Degeto-Kinokoproduktion als zweiteilige TV-Premiere
am 29. und 30. Dezember im Ersten

Noah Gordons Weltbestseller „Der Medicus" gehörte zu den wenigen großen unverfilmten Historienromanen der letzten Jahrzehnte. 2013 kam Philipp Stölzls Erstverfilmung mit Tom Payne und Ben Kingsley in den Hauptrollen in die Kinos und begeisterte über 3,6 Millionen Zuschauer.

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Der Medicus
© ARD Degeto/2013 Universal Pictures International

Das Erste zeigt das emotionale und bildgewaltige Filmepos nun als Zweiteiler am Montag, 29., und Dienstag, 30. Dezember, jeweils um 20:15 Uhr. Im Anschluss an den zweiten Teil begibt sich die Dokumentation „Kräuter, Kruzifixe, Quacksalber - Medizin im Mittelalter" (MDR) auf Spurensuche tief hinein in die mittelalterliche Welt der Medizin - gemeinsam mit Ärzten, Naturheilkundlern und Historikern.

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Der junge Rob Cole (Tom Payne, re.) verabschiedet sich
von seinem väterlichen Freund, dem Bader (Stellan Skarsgård),
der ihm nichts mehr beibringen kann.
© ARD Degeto/UFA Cinema

„Der Medicus" erzählt die Geschichte des Waisen Rob Cole (Tom Payne),
der aus dem mittelalterlichen England ins persische Isfahan reist, um dort bei Ibn Sina (Ben Kingsley), „dem Arzt aller Ärzte", Medizin zu studieren. Damit will er seinem brennenden Verlangen, den Menschen zu helfen, gerecht werden. Unterwegs begegnet Rob Cole zahllosen Gefahren und Herausforderungen, muss Opfer erbringen und sich seinen Weg bedingungslos erkämpfen. Am Ende wird sein unbeirrtes Streben nach Wissen mit Erkenntnissen über die Welt und über sich selbst mit Freundschaft und wahrer Liebe belohnt. Ein Epos zwischen Orient und Okzident, zwischen Liebe und Hass, zwischen Wissenschaft und Religion. In weiteren Rollen sind Stellan Skarsgård, Emma Rigby, Olivier Martinez, Elyas M´Barek, Fahri Yardim u.v.a. zu sehen.

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Der junge Rob Cole (Tom Payne) fasst einen verwegenen Plan.
© ARD Degeto/UFA Cinema

Der Zweiteiler entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer ins Mittelalter,
hat aber in seiner Thematik erstaunliche Bezüge zur Gegenwart. Er plädiert für eine friedliche Koexistenz der Religionen und Kulturen und zeigt, wie religiöser Fanatismus zu Gewalt und Leid führt und sich dem Fortschritt und der Verständigung entgegenstellt. Mit dem monumentalen Historien-Zweiteiler und der anschließenden Dokumentation bietet Das Erste ein Familienevent, das Alt und Jung gerade in der Zeit nach Weihnachten gleichermaßen zu fesseln vermag.

„Der Medicus" ist eine Produktion
der UFA Cinema (Produzenten: Wolf Bauer und Nico Hofmann; ausführender Produzent: Sebastian Werninger) in Koproduktion mit ARD Degeto (Koproduzentin: Christine Strobl, Redaktion: Roman Klink) und Beta Cinema (Jan Mojto und Dirk Schürhoff), gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW, die Mitteldeutsche Medienförderung, das Medienboard Berlin-Brandenburg, die FFA Filmförderungsanstalt und den Deutschen Filmförderfonds. Regie führte Philipp Stölzl, der schon mit „Goethe!" sein Talent für historische Stoffe bewies, nach einem Drehbuch von Jan Berger.

Die Dokumentation „Kräuter, Kruzifixe, Quacksalber - Medizin im Mittelalter" (MDR) von Kirsten Esch (Buch) und Hannes Schuler (Regie) ist eine Produktion der Tangram International (Produzentin: Dagmar Biller).

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