König Lear

Theater Meiningen
„König Lear“
Karfreitag, 03. April 2015,  19:00 Uhr, Großes Haus

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König Lear
Hans-Joachim Rodewald
© foto-ed

An Karfreitag steht William Shakespeares Tragödie „König Lear“ auf dem Programm des Meininger Theaters. Murat Yeginer inszenierte das nach wie vor aktuelle Stück, das die Frage nach Wahrheit oder Täuschung und nach dem Kern der eigenen Identität stellt.

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König Lear
v. l.: Peter Bernhard, Hans-Joachim Rodewald
© foto-ed

Im Anfang steckt schon das Ende, die ganze Katastrophe
Der alternde König Lear will vor der Zeit abdanken, Macht, Besitz und die Sorge um den Staat ablegen und sein Reich unter seinen drei Töchtern zu gleichen Teilen aufteilen. Er stellt die Liebe seiner Töchter auf die Probe und fragt, welche ihn am meisten liebe. Goneril und Regan beteuern pflichtgemäß ihre Liebe und bekommen ihre Anteile. Cordelia, die jüngste, von ihm am meisten geliebte Tochter, verweigert sich dem Wettbewerb. Sie liebe ihren Vater wie eine Tochter ihren Vater liebe – nicht mehr und nicht weniger. Daraufhin enterbt und verstößt Lear Cordelia, die Tragödie nimmt ihren Lauf. Er selbst wird von Goneril und Regan in die Wüste geschickt und ausgegrenzt. Die Weltordnung wird gestürzt: Gesetz und Moral, Logik und Vernunft versagen, Gewalt, Chaos, Wahnsinn und Zerfall treten an ihre Stelle. Und keine rettende Utopie erhellt die apokalyptische Dunkelheit.

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Theater Meiningen

„König Lear“

Freitag,  03.04.2015, 19:00 Uhr, Großes Haus

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Karten und Infos unter: 03693/451-222 und 451-137
sowie www.das-meininger-theater.de

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