„Die chinesische Nachtigall“

Märchenzauber in der Oper
„Die chinesische Nachtigall“
Andersens Märchen als Kinderoper
im Landestheater Coburg zu sehen

Zum letzten Mal

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/ Henning Rosenbusch

„In China, das weißt du ja wohl, ist der Kaiser ein Chinese
Des Kaisers Schloss war das prächtigste auf der ganzen Welt. Im Garten sah man die wunderlichsten Blumen und ging man immer weiter, kam man in den schönsten Wald mit hohen Bäumen und tiefen Seen“. So beginnt Hans Christian Andersens Geschichte von der „Nachtigall“, die von jung und alt bis heute gern erzählt und gelesen wird. Die Geschichte um den kleinen Vogel, der mit seinem betörenden Gesang alle verzaubert und sogar den Tod zu vertreiben mag, ist geradezu prädestiniert für das Musiktheater.

Ab Montag, 19. Dezember 2011, ist das Märchen unter dem Titel „Die chinesische Nachtigall“ als Kinderoper von Esther Hilsberg wieder auf der Bühne des Großen Hauses zu sehen.

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/ Henning Rosenbusch

Der mächtige Kaiser, von dem eingangs die Rede war, hat alles und weiß alles. Nur den Gesang der Nachtigall, von dem alle so schwärmen, kennt er nicht. Kurzerhand lässt er den Vogel zu sich in den Palast bringen und ihn in einen goldenen Käfig sperren, um seinen Gesang immer um sich zu haben. Doch die Nachtigall sehnt sich zurück in ihren Wald und wird von Tag zu Tag trauriger. Als der Kaiser eines Tages eine künstliche Nachtigall geschenkt bekommt, vergisst er voller Faszination über die mechanische Perfektion des Apparates die echte Nachtigall, die unbemerkt durchs Fenster davonfliegt. Doch die Freude am Gesang des künstlichen Vogels währt nicht lang, und schließlich geht der Apparat ganz kaputt. Auf dem Sterbebett wünscht sich der Kaiser nichts sehnlicher, als noch einmal den süßen Gesang der kleinen Nachtigall hören zu dürfen…

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/ Henning Rosenbusch

Regisseurin Urte Regler bringt zusammen mit ihrer Bühnen- und Kostümbildnerin Susanne Wilczek eine farbenprächtige Märchenbuchwelt auf die Bühne, und Esther Hilsbergs Musik erinnert an Schubert, Mendelssohn, Wagner und Puccini, garniert mit einer Prise Andrew Lloyd Webber. Ein Wiedersehen gibt es mit lustigen Figuren aus anderen Opern: Pong, Pingpang und Päng erinnern nicht nur durch ihre Namen an Puccinis „Turandot“.


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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/ Henning Rosenbusch

Der knapp einstündige Opernspaß ist gleichermaßen für große wie kleine Zuschauer ab vier Jahren geeignet.

Musikalische Leitung: Hans Stähli
Inszenierung: Urte Regler
Choreografie: Tanja Probst
Bühnenbild und Kostüme: Susanne Wilczek

Mit: Rainer Scheerer (Der Kaiser von China), Joanna Stark (Päng/Echo), Stefanie Schmitt (Pingpang), Karsten Münster (Pong/Erzähler/Tod), Marie Smolka (Nachtigall), Hyun-Jung Cho (Künstliche Nachtigall), Paulina Mertl/Rosalie Mertl (Das Mädchen)

Vorstellungen
 

29.01.2011  11:00 Uhr - Zum letzten Mal

Karten zum Preis von 6,00 bis 9,50 € an der Theaterkasse, der Tourist-Information Coburg sowie in den Geschäftsstellen der Neuen Presse.
Online-Ticketing unter:  
www.landestheater-coburg.de

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