Renommierte Pianistin Alla Schatz

Jungen Leuten die „schöne Welt der wertvollen Musik“ eröffnen
Die renommierte Pianistin Alla Schatz gibt mit ihrem Meisterkurs ein Abschlusskonzert am Sonntag, 02. Dezember um 19:00 Uhr in Haus Marteau

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Pianistin und Pädagogin, Prof. Alla Schatz

Die Vorbereitung auf Wettbewerbe und Aufnahmeprüfungen und die Verbesserung von Technik und Anschlag stehen im Mittelpunkt eines Meisterkurses für Pianisten unter Leitung der renommierten Klavierpädagogin Alla Schatz. Der Kurs findet vom 30. November bis zum 3. Dezember 2012 in der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken „Haus Marteau“ in Lichtenberg statt. Für alle Musikinteressierten öffnen sich am Sonntag, 2. Dezember um 19 Uhr die Türen der einstigen Künstlervilla, wenn Alla Schatz zusammen mit den Teilnehmern ihres Kurses zu einem Abschlusskonzert einlädt.

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Dr. Günther Denzler, Oberfränkischer Bezirkstagspräsident
Foto: 2012 © Ulrich Göpfert

„Unser Hauptziel ist es, den jungen Menschen die schöne Welt der wertvollen Musik zu eröffnen und in ihnen die Liebe zu ihr zu wecken“, sagt Alla Schatz, die seit Jahren als Dozentin in „Haus Marteau“ tätig ist und dort mittlerweile ihren 6. Meisterkurs seit dem Jahr 2007 ausrichtet. „Das zeigt, dass unsere Internationale Musikbegegnungsstätte in Fachkreisen einen exzellenten Ruf genießt“, so der oberfränkische Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler. Er freut sich ganz besonders, dass mit Frau Professor Alla Schatz eine der renommiertesten Klavierpädagoginnen auch in diesem Jahr wieder für einen Meisterkurs gewonnen werden konnte.

Alla Schatz wurde als Tochter des Pianisten Leonid Schatz in Klin, nahe Moskau geboren. Nach ihrem Abschluss am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium konzertierte sie europaweit als Solopianistin und als gefragte Duopartnerin, unter anderem mit dem weltberühmten Cellisten Mstislaw Rostropowitsch. Heute leitet sie Meisterklassen nicht nur in Haus Marteau, sondern auch im österreichischen Klosterneuburg und ukrainischen Tschernjow.

Die Künstlerin gilt als eine der letzten Vertreterinnen der Neigauz-Schule (Neuhaus-Schule), die russische und europäische Traditionen verknüpft. Benannt ist die Methode nach dem Pianisten und Klavierpädagogen Genrikh Neigauz (1888 – 1964), von dem sowohl der Vater von Alla Schatz als auch ihre erste Lehrerin unterrichtet wurden. Aus der Neigauz-Schule waren so bedeutende Pianisten wir Swjatoslaw Richter, Emil Gilels und Radu Lupu hervorgegangen. Zur Neigauz-Schule gehört es auch, trotz höchster musikalischer und technischer Ansprüche ein physiologisch einwandfreies Klavierspiel zu lehren. Erst die Lösung aller Spannungen in Körper, Händen und Geist ebne den Pianisten den Weg, sich in tiefer Konzentration dem Wesen der Musik zu nähern und sich sämtlicher technischer Probleme zu befreien, so Alla Schatz, die 2008 in Kiew zur Professorin ernannt wurde.

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Alla Schatz und ihr Mann Oleg Dynov
Foto: 2012 © Ulrich Göpfert

Alla Schatz ist weit über ihre Tätigkeit für das „Haus Marteau“ hinaus mit Oberfranken verbunden. Zum einen lebt sie seit Jahren in Weitramsdorf bei Coburg, zum anderen wurde die Musikerin zusammen mit ihrem Mann, dem Opern- und Konzertsänger Oleg Dynov, 2008 für ihr Engagement um die musikalische Jugend Oberfrankens mit dem Kulturpreis der Oberfrankenstiftung ausgezeichnet. Dynov ist unter anderem künstlerischer Leiter des viel beachteten Internationalen  Jugend-Musikfestival „junge klassik grenzenlos“ im Rodachtal.

Das Abschlusskonzert des Meisterkurses von Alla Schatz im „Haus Marteau“, Lobensteiner Straße 4 in 95192 Lichtenberg findet am Sonntag, 2. Dezember um 19 Uhr statt. Karten gibt es an der Abendkasse.

Weitere Informationen unter www.haus-marteau.de

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