Neustadter Hundstage 2005

„Neustadter Hundstage 2005“
Mundartabend mit Musik, Gesang, Kartoffelsuppe und einigen Überraschungen

Neustadt bei Coburg
Treffpunkt am 23. und 24. September 2005 war die Gastwirtschaft Eckstein am Markt in Neustadt für alle Freunde der Mundart. Heimische Künstler boten wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Mundart, Humor, Musik und Gesang und sorgten wieder mit einigen Überraschungen für beste Unterhaltung, Kurzweil und für das Abschalten von den Sorgen und Nöten des Alltages. Nach dem großartigen Erfolgen in den letzten Jahren, setzte man bereits im Vorfeld für diese Veranstaltung zwei Abende an. Man hätte dies bei dem Besucherantrag leicht verdoppeln können, denn bereits 14 Tage vor Beginn waren beide Vorstellungen ausverkauft.

Seit dem Jahr 1999 wird diese Veranstaltung des Arbeitskreises „Mundartpflege“ alljährlich im Herbst durchgeführt. Sie ist nicht mehr aus dem Neustadter Veranstaltungskalender wegzudenken. Neben dem Vorsitzenden des Arbeitskreises, Martin Stingl, trugen mit ihren Vorträgen, Werner Jacob mit seinem Enkel Mirco Pechtold, Hanne Büchner, das Bandoneon-Duo Matthes, Michael Bätz, Veronika Stingl, Klaus Fiedler, Werner Rebhan, Elfriede Rasch und Matthias Korn, für beste Unterhaltung und zur großartigen Stimmung im Saal bei.

Mirco Pechtold links, und sein Großvater Werner Jacob, rechts, spielten zum Auftakt „Beim Kronenwirt“

Hanne Büchner beim Vortrag „Die Pupp“ von Emil Herold und „In memoriam Edmund Renner“

Das Bandoneon-Duo Matthes – zu Dritt - spielten u. a. die Säustall-Polka

Michael Bätz spielte auf seiner Gitarre „Das Märchen vom VFL 07“ sehr
zur Freude des Publikums und hatte die Lacher dabei auf seiner Seite

„Der Apfel fällt nicht weit vom Baum“, Veronika dieTochter
von Martin Stingl, erzählte vom „Computo“ und vom „Flohmarkt“

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In seiner unnachahmlichen Art griff Martin Stingl wieder
einmal in die Tastatur und sang vom „Tauben vogiften“

Klaus Fiedler, genannt „do Zamott“ brachte die Gäste so richtig zum Lachen bei seinen Vorträgen : „Nex wie saufn“, „do Lothar, sei Vaddo un ich“ und beim „Schokoladenauto“ und „Do Papagei“ blieb kein Auge trocken

Werner Rebhan spielte und sang vom „Bel ami“ und „Sag beim Abschied leise Servus“ sehr zur Freude des Publikums

Vom Ujujui Vogel und der Kur wusste Elfriede Rasch humorvoll zu berichten

Turbulent ging es beim „Feuerwehrlied“ zu. Die Akteure Martin Stingl, Mirco Pechtold und Werner Jacob im „vollen Einsatz“

„Do alta Güoko“ – Martin Stingl erzählte in seiner unnachahmlichen Art

Martin Stingl - Strümpfe mit Lüftungsschlitzen und zum „Desinfizieren“ etwas Alkohol in Form von Kartoffelschnaps

Von 17 Straßen-Baustellen im Stadtbereich von Neustadt wusste Martin Stingl ein Lied zu singen: „Es Neustödta Baustellenlied“ und fand dabei die volle Zustimmung der Gäste

Gentleman like – Martin Stingl mit Zylinder und viel Humor

Köstlich amüsierte sich nicht nur Martin Stingl bei den Mundartvorträgen von Elfriede Rasch wie z. B. „Im Gänsstall“ und „Es Schlitzn“ vom unvergessenen Coburger Heimatdichter Georg Eckerlein, genannt der „Coburger Schorsch“

Zu den Klängen vom Bandoneon-Duo tanzten Veronika Stingl und Mirco Pechtold einen „Neustadter Rutscher“

Matthias Korn schilderte seine Erlebnisse bei: „ die Bannasupp“ und gab Erläuterungen über „Die Hundstouch“

„Altmeister“ Martin Stingl mit seinem harten Kern

2005 © Ulrich Göpfert

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