LOKALKLANG

LOKALKLANG
Texte zur Volksmusik in E und U

Ingolstadt – Das bayernweite Netzwerk STADTKULTUR veröffentlicht die Publikation „LOKALKLANG – TEXTE. Volksmusik in E und U“ mit fachwissenschaftlichen Beiträgen und gesellschaftspolitischen Positionen u.a. von Prof. Elena Ungeheuer und Prof. Friedhelm Brusniak, von den Musikern und Volkskundlern Andreas Koll und Dr. Armin Griebel, den Musikern Klaus Hinrich Stahmer, Andreas Hofmeir, Barbara Morgenstern und von der Lyrikerin Nora-Eugenie Gomringer sowie den aktuellen Preisträgern der Literaturstiftung Bayern.

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Buchcover
2014 © STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.

Das reich bebilderte Textbuch erscheint im Nachgang zum bayernweiten Musikfest LOKALKLANG, das von STADTKULTUR initiiert wurde. Es fasst die Beiträge des Symposiums „Aufgetaktet – zur lokalen Musik in U und E“ zusammen, das zur Eröffnung am 10. und 11. Mai 2014 in Würzburg stattfand, und ergänzt sie um weitere Beiträge.

Zum Inhalt
Die Publikation gibt einen Einblick in den musikwissenschaftlichen und kulturpolitischen Diskurs, der durch das Netzwerk STADTKULTUR und das Festival LOKALKLANG angestoßen wurde. Dr. Christine Fuchs beschreibt zu Beginn die Genese von LOKALKLANG. Während Andreas Koll im nächsten Kapitel gleich drei Volksmusikgeschichtsschreibungen aus Sicht der alternativen bayerischen Musikszene vorstellt, gibt Dr. Armin Griebel einen Einblick in die historischen Grundlagen der (fränkischen) Volksmusik und deren neuesten Entwicklungen.

In der wiedergegebenen Gesprächsrunde „Heimat überkreuzt – E plus U“ diskutierten Andreas Hofmeir, Yasutaki Inamori, Jürgen Königer und Dagmar Golle, moderiert von Prof. Kilian Moritz, über den Einsatz von Volksmusik in Kompositionen und Unterschiede zwischen der sog. Kunstmusik und Pop.

Interkulturelle Heimatklänge in der E-Musik präsentierten Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer und Hans Schanderl in einem Gesprächskonzert, dessen sprachliche Erläuterungen und Reflexionen abgedruckt sind. Mit unterschiedlichsten Klängen setzten sich auch Prof. Dr. Elena Ungeheuer und Julia Mihály in ihrer Kunst-Wissenschaft-Performance „Verortete Stimmen“ auseinander. Moderiert von Dagmar Golle gab es im Anschluss ein Gespräch mit dem Publikum, das auch in der niedergeschriebenen Form die Emotionalität des Themas verdeutlicht.

Barbara Morgenstern stellt den Chor der Kulturen der Welt, den sie in Berlin leitet, vor und beschreibt damit eine zeitgenössische und interkulturelle Umgangsform mit Chormusik. Prof. Dr. Friedhelm Brusniak dagegen widmet sich der historischen Chorforschung und schlägt eine Brücke zur Gesellschaftspolitik und zum Begriff Demokratie – was auch in der kulturpolitischen Diskussionsrunde „Demokratie muss gesungen werden! (J.Beuys)“ eine Rolle spielte: Das Gespräch, das Theo Geißler mit Prof. Friedhelm Brusniak, Nora-Eugenie Gomringer, Barbara Morgenstern und Jörg Süßenbach über Chancen und Grenzen von Musik, Musikförderung und -bildung im internationalen Austausch führte, findet sich ebenso im Textbuch wieder. Muchtar Al Ghusain, Mitveranstalter des Symposiums, zieht schließlich in seinem Nachwort ein Resümee der Tagung.  

Ergänzt werden die musikwissenschaftlichen Beiträge und anregenden Diskussionen durch eine literarische Einlage: Die Literaturstiftung Bayern hatte in Anlehnung an das Konzept von LOKALKLANG einen Literaturwettbewerb ausgeschrieben, der unter dem Titel „Heimatklänge.

Heimat klänge“ nach Liedtexten oder Lyrik fragte, die sich mit der bayerischen Gesellschaft auseinandersetzen. Die fünf prämierten Texte, darunter der Text des 1. Preisträgers Paul Klambauer, sind mit abgedruckt.

Schließlich rundet eine empirische Arbeit zur Aktualität von regionaler Volksmusik von Studentinnen der Musikpädagogik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Publikation ab.

Die Publikation ist für 10 € in der Geschäftsstelle erhältlich.  

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LOKALKLANG – TEXTE. Volksmusik in E und U.

Tagungsdokumentation und weitere Texte

Herausgeber: STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.,
Dr. Christine Fuchs

ISBN: 978-3-00-047307-4

10,00 €

Erhältlich in der Geschäftsstelle von STADTKULTUR

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Die Publikation wurde ermöglicht durch die Förderung des Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Kontakt
STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.
Hohe-Schul-Straße 4, 85049 Ingolstadt

Tel. 0841/305 1868,
Fax 0841/305 1864
www.lokalklang.de
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