Cello im Museum

Porzellanikon Selb
Cello im Museum
Haus Marteau reist wieder
Konzert am Freitag, 31. Januar 2014, 19:00 Uhr

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Cellist Reiner Ginzel

„Haus Marteau auf Reisen“ heißt eine außergewöhnliche Konzertreihe, mit der die Meisterschüler prominenter Musiker allen Musikfreunden in Oberfranken ein ganz besonderes Angebot machen. Die Kursteilnehmer und ihre Dozenten gastieren an ungewöhnlichen Orten und laden zu Kammerkonzerten ein, wie sie sonst nur in den Musikmetropolen angeboten werden. Der prominente Cellist Reiner Ginzel macht 2014 den Auftakt zusammen mit seinem Meisterkurs. Schauplatz des Konzerts am Freitag, 31. Januar ist das Porzellanikon in Selb.

Musik in der ehemaligen Rosenthal-Porzellanfabrik, das passt hervorragend zusammen, meinen nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Zuhörer, die in den vergangenen Jahren immer wieder gerne nach Selb gekommen sind. Schließlich handelt es sich beim Porzellanikon um ein bayernweit bedeutsames Industriedenkmal und um ein herausragendes Museum. Derzeit ist in dem Spezialmuseum die Sonderausstellung „Pracht der Farben - Glanz der Kulturen“ zu sehen, die erstmals zeitgenössisches Porzellan aus Taiwan präsentiert.

Zeitgenössische Musik spielt auch bei dem Cellisten Reiner Ginzel
eine wichtige Rolle

Dafür stehen Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Hans Werner Henze oder Pierre Boulez, mit denen Reiner Ginzel bereits intensiv zusammengearbeitet hat. Sein Meisterkurs für Cello Solo und Kammermusik im Haus Marteau, der Internationalen Musikbegegnungsstätte des Bezirks Oberfranken in Lichtenberg (Landkreis Hof) beginnt bereits am 27. Januar.

Zusammen mit den Meisterschülern aus den mehreren Ländern
will der prominente Musiker diesmal verschiedene Konzert- und Sonatenliteratur sowie ausgewählte Kammermusikwerke einstudieren. Auch ein Probespieltraining steht auf dem Programm. Die Ergebnisse können die Zuhörer dann in Selb live erleben, wenn Prof. Ginzel mit dem aus Teilnehmern seines Meisterkurses bestehenden Arcis Cello Quartett gastieren wird.

Reiner Ginzel gilt als „Enkelschüler“
von gleich zwei legendären Cellisten: Julius Klengel und Mstislaw Rostropowitsch. Ginzel studierte in Dresden bei Karl Grosch, einem Schüler Klengels und vervollkommnete sein Können bei Natalja Schachowskaja, der Nachfolgerin von Rostropowitsch in Moskau. Nachdem er einige Jahre als Solocellist in verschiedenen deutschen Spitzenorchestern tätig war, hatte ihn die „Hochschule für Musik und Theater München“ als Professor für Cello und Kammermusik an ihr Institut berufen. Ginzel ist Mitglied des Deutschen Streichtrios und tritt immer wieder auch als Dirigent auf.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Konzertreihe Haus Marteau auf Reisen immer wieder an derart außergewöhnlichen Schauplätzen wie dem Porzellanikon in Selb zu Gast sein dürfen“, sagt Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler. Die Arbeit der Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg und das Wirken ihrer namhaften Dozenten werde so an vielen Orten in Oberfranken erfahrbar. Ziel sei es, mit den Konzerten das Potenzial des Hauses weiter auszuschöpfen, so Denzler, der alle Musikfreunde aus Oberfranken einlädt, sich am 31. Januar in Selb selbst ein Bild vom außerordentlich hohen Niveau der Arbeit im Haus Marteau zu machen.

In der Reihe „Haus Marteau auf Reisen“ gastieren Reiner Ginzel und seine Meisterschüler am Freitag, 31. Januar, um 19.00 Uhr im Porzellanikon, Werner-Schürer-Platz 1 in 95100 Selb-Plößberg. Karten gibt es dafür zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Weitere Information: www.haus-marteau.de

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