Luisenburg-Festspiele - Auftakt

Luisenburg-Festspiele
Auftakt mit der "Kleinen Hexe"

Bereits über 100.000 Karten verkauft


Die Luisenburg-Festspiele öffnen heute, Mittwoch (19. Mai 2010) mit dem Familienstück "Die kleine Hexe" von Otfried Preußler wieder ihre Tore. Offizieller Saisonstart ist dann am 25. Juni mit dem Musical "The Rocky Horror Show" von Richard O'Brien.

 

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Die Naturbühne der Luisenburg-Festspiele

Szenenfoto: Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben"

Foto: 2010 © Ulrich Göpfert

 

Die Festspiele auf der Naturfelsenbühne bei Wunsiedel im Fichtelgebirge zeigen heuer darüber hinaus noch den Krimi "Tannöd" nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel. Das Stück hat am 1. Juli Premiere. Ab dem 15. Juli wird das Erfolgsstücks "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" mit Intendant Michael Lerchenberg als Boandlkramer wieder aufgeführt.

 

Bereits über 100.000 Karten verkauft

Zum Abschluss der Spielzeit im August geben die Operettenbühne Wien mit dem "Wiener Blut" von Johann Strauß und die Landesbühnen Sachsen mit Albert Lortzings Oper "Der Waffenschmied" Gastspiele. Für die rund 90 Vorstellungen wurden nach Angaben von Kulturamtsleiter Günter Stöhr bereits 115.000 Karten verkauft. Das sind 10.000 mehr als im Vorjahr.

 

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Intendant Michael Lerchenberg

Foto: 2010 © Ulrich Göpfert

 

Zur Person

Schauspieler auf der Theaterbühne und im Fernsehen, Regisseur oder Stoiber-Double: Michael Lerchenberg, seit 2004 Intendant der Luisenburg-Festspiele, ist ein Großer seiner Branche. Selbstredend, dass er auch der Wunsiedeler Theaterveranstaltung seinen Stempel aufgedrückt hat. Besonders ins Auge fällt dabei die Mischung aus klassischen Stücken und ernsthaftem Volkstheater, wobei letzteres die Rückkehr zu den Wurzeln dieser sagenhaften Naturbühne bedeutet.

 

Die Freilichtbühne in Wunsiedel

Die sagenhaft wirkende Bühne inmitten des Naturdenkmals Luisenburg-Felsenlabyrinth gilt als die Wurzel der deutschen Freilufttheater. Bereits um 1730 soll ein Lehrer diesen Schauplatz als magischen Ort für Theateraufführungen entdeckt haben. Zwischen riesigen Bäumen liegen zahlreiche ausgewaschene und mit Moos überwachsene Granitblöcke. Der höchste ragt 30 Meter über die Bühne und ist Standpunkt einiger Szenen. Die Naturbühne ist rund 30 Meter breit.


Weitere Infos im Internet:

http://www.luisenburg-aktuell.de/

 

Quelle: br-online/Studio Franken-Aktuelles aus Franken

 

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