„Übung macht den Meister“

„Übung macht den Meister“
Konzert der Klavierklasse von Prof. Alla Schatz
vom Bildungsinstitut für Musik und Musiktheater

Am Sonntag, 29. Mai 2011 im Contakt Coburg

Eine Fotoreportage von Ulrich Göpfert

Coburg
Um es gleich vorneweg zu sagen: „Es war wieder ein besonders schöner Nachmittag“ im „Coburger Contakt“, denn die Kinder und Jugendlichen aus der Klavierklasse von Frau Professor Alla Schatz trugen in erster Linie mit ihrem Anteil an Können und Musikalität zu dieser gelungenen Konzertveranstaltung bei.  


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Alle Konzertteilnehmer(innen)  mit ihrer Lehrerin Prof. Alla Schatz und dem Leiter des Bildungsinstituts für Musik und Musiktheater Coburg, Oleg Dynov stellten sich nach dem Konzert zu einem Erinnerungsfoto

Eingeladen hatte zu diesem Konzert das Bildungsinstitut für Musik und Musiktheater, Coburg kurz BIMM genannt. Es bringt jungen Menschen Musik näher. Und das nachhaltig. Die Lehrkräfte legen Wert auf Grundlagen, wie beispielsweise die richtige Handhaltung bei Pianisten, präzise Bogenführung bei Geigern oder den richtigen Ansatz bei allen Bläsern. Sie schaffen damit die notwendigen Voraussetzungen, den Kindern ein musikalisches Gerüst zu geben. Die Lehrer gestalten den Unterricht so, dass die Schüler stets im Mittelpunkt stehen. Sie fördern nicht nur, sie fordern auch, um das Kind in seiner Persönlichkeit zu stärken. Das Repertoire wird so aufgebaut, dass es sich der Entwicklung der Schüler anpasst, damit sie beispielsweise in den Jahren der Pubertät Musik als Stütze verstehen und an ihr wachsen.

Musik für ein ganzes Leben

Durch diese Konzeption gelangen die Schüler auf ein musikalisches Niveau, das auf Vorspielen bewundert wird, und das vielen Schülerinnen und Schülern bei Wettbewerben wie Jugend Musiziert bereits zahlreiche Preise beschert hat.

Im Unterricht, der normalerweise eine halbe Stunde pro Woche dauert, entwickeln sich die Schüler als Menschen, als Musiker und als Interpreten. So wachsen sie hinein in die Faszination der Musik, die sie ein Leben lang begleiten wird.

Im BIMM können die Schülerinnen und Schüler Klavier, Geige, Violoncello, Oboe,
Trompete, Horn, Quer- und Blockflöte oder Gesang lernen. Außerdem werden Kurse in
Stimmbildung, Musiktheater und Ensembleunterricht angeboten.

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Prof. Alla Schatz
verfolgt beim Konzert im Contakt die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler

Professorin Alla Schatz

wurde in Klin bei Moskau geboren. Wie bereits ihr Vater, der Pianist Leonid Schatz, kommt sie aus der berühmten Moskauer Neuhaus-Schule. Nach Abschluss ihres Studiums bei Stanislav Neuhaus am Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium konzertierte sie europaweit sowohl als Solistin als auch mit namhaften Künstlern, wie Mstislaw Rostropowitsch, Erkki Rautio, Gaelin Gabora, Svein Carlsen.

In Deutschland hatte sie mit zahlreichen Klavierabenden große Erfolge. Sie gilt als Spezialistin für Chopin, Liszt, Schubert, Schumann und Debussy. Seit Jahren wirkt sie auch als gefragte Klavierpädagogin. Viele ihrer Schülerinnen und Schüler errangen Preise bei internationalen Wettbewerben. Alla Schatz unterrichtet am Bildungsinstitut für Musik und Musiktheater Coburg und an der Staatlichen Akademie der Kultur- und Kunstschaffenden Kiew, wo sie 2008 zur Professorin ernannt wurde. Im selben Jahr bekam sie zusammen mit ihrem Mann, dem Sänger und Gesangspädagogen Oleg Dynov, den Kulturpreis der Oberfrankenstiftung. Sie gibt auch Meisterkurse in Österreich und der Ukraine und ist Jurimitglied mehrerer Internationaler Wettbewerbe.

Konzert der Klavierklasse

16 Schülerinnen und Schüler stellten bei diesem Konzert ihr bisher erworbenes Können unter Beweis und erhielten dafür lang anhaltenden Applaus von den Besuchern des Konzertes.

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Nach der Begrüßung durch den Leiter des Institutes, Oleg Dynov wurde ein
anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm von den Schülern der Klavierklasse geboten.

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Sophia Depperschmidt wartete mit einem „Russisches Lied“
und „Der Kuckuck und der Esel“ auf

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E. Gnessina: „Etüde G-Dur“ und ein „Ukrainisches Volkslied“ wurden
von Letizia Sophia Herdin auf dem Klavier vorgetragen

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Estella Kraus entzückte das Publikum mit „Im Gärtchen“ von S. Majkapar

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„Rigaudon“ von A. Gödicke wurde von Luisa Schmiedl gespielt

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Jjou Wey Lia, die 5jährige Pianistin wartete gleich mit drei Stücken auf: Von N. Jordan „Schmetterling“, „Teufelskreis“ von W. Ignatjew und „Scherz“ von A. Seliwanov

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„Lyrischer Walzer“ von D. Kabalewski und „Lettische Polka“ von A. Zilinskis
wurden von Veronika Sigarew dem Publikum vorgetragen

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Alina Depperschmidt brachte von C. Cezerny „Etüde G-Dur“ zu Gehör

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Das Publikum geizte nicht mit Beifall

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„Gavotte“ von Schostakowitsch wurde von Imke Brem gespielt

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Helena Heid interpretierte den Ersten Satz (Andante) aus der Sonatine C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Klavier

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Von E. Grieg brachte Raffael Herdin den „Elfentanz“ zum Vortrag

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„The little negro“von Cl. Debussy wurde von Mark Müller dargeboten

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Viel Applaus gab es für die Künstlerinnen und Künstler

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Julia Roegner spielte die „Sonate patheticue“ op. 13, Nr. 8, 1. Satz von L. von Beethoven

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Fr. Chopin „Mazurka“a-Moll Op. 67, Nr. 4 folgte als nächster musikalischer Vortrag auf dem Klavier, gespielt von Sabine Neumann

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A. Chatschaturjan „Toccata“ wurde von Rosalie Heckel vorgetragen

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Theresa Rüttinger spielte von S. Rachmaninov „Präludie g-Moll, Op. 35, Nr. 5

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Zum Abschluss gab es noch einen besonderen Vortrag vom 19jährigen Leonhard Dering aus J. Haydn`s „Englische Sonate“ Nr. 62, Es-Dur – 1. Satz Allegro, 2. Satz Adagio, 3. Satz Presto.

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Leonhard Dering hat erst vor ein paar Wochen sein Abitur abgelegt und wird im kommenden Monat Juni die Aufnahmeprüfung für das 1. Semester an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main ablegen. Wir wünschen ihm dazu „Viel Erfolg“.

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Zum Schluss bekamen die jungen Künstlerinnen und Künstler
nochmals verdient Applaus 

Zum Abschluss dieses einmaligen Konzertes gebührt den jungen Musikern große Hochachtung für ihr Können und den Fleiß, den sie jeden Tag aufbringen um solche Leistungen zu vollbringen. Die Eltern der Musikschülerinnen und –schüler können sich jedenfalls über die beachtlichen Leistungen ihrer Kinder freuen. Dem Bildungsinstitut für Musik und Musiktheater, allen voran Frau Prof. Alla Schatz und ihrem Ehemann Oleg Dynov sowie allen ihren Mitstreitern, ist Dank zu sagen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Ausbildung und Förderung der musikalischen Talente. 

Alle Fotos: 2011 © Ulrich Göpfert

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