Von „Feuerwerksmusik“ bis „Time to say Goodbye“

Von „Feuerwerksmusik“ bis „Time to say Goodbye“
Begeisterter Applaus für Weihnachtskonzert des Blasorchesters Oberlind mit seinen Solisten und dem Dudelsackspieler Gerhard Jupe mit seiner „Great Highland Bagpipe“

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Das Blasorchester Oberlind unter der Leitung von Michael Fugmann
beim diesjährigen Weihnachtskonzert im Gesellschaftshaus Sonneberg

Sonneberg-Oberlind/Thüringen
Mit einem neuen Konzept in der Programmgestaltung und vielen Highlights sowie Überraschungen wartete das Blasorchester Oberlind bei seinem diesjährigen Weihnachtskonzert im G-Haus auf. Blasmusik in Vollendung bot das Blasorchester aus Oberlind beim traditionellen Weihnachtskonzert im Gesellschaftshaus Sonneberg. Fast zwei Stunden präsentierten sich die Akteure dynamisch, mit vorbildlicher Harmonie und mitreißender Musizierfreudigkeit.

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Das G-Haus erstrahlte im festlichen Glanz, als die Solistinnen Gabi Fugmann und Tochter Sandra mit dem englischen Weihnachtslied „The first Noel“ den Reigen der „musikalischen Leckereien“ eröffnete. Gabi Fugmann, die neben ihrem umfangreichen solistischen Part, wieder gekonnt durch das Programm führte, sagte: „wieder ist ein Jahr wie im Fluge vergangen und nun sind wir schon wieder hier im G-Haus und freuen uns mit Ihnen, liebe Gäste, auf das Weihnachtskonzert“.

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Die Konzertbesucher wurden wieder verwöhnt
Das Programm war vielseitig und ausgewogen und traf wie gewohnt den Geschmack der Konzertgäste. Dirigent Andreas Fugmann hatte alle Register gezogen, um dem sachkundigen Publikum internationale Highlights konzertanter Blasmusik zu bieten. Zu festlicher Musik mit Ausschnitten aus der „Feuerwerksmusik“ von G. F. Händel und „Passacaille de Noel“, einem Mittelalterlichen Tanz aus dem 16. Jahrhundert, gesellten sich Welthits wie „Time to say Goodbye“, gesungen von Sandra Steiner und reizvolle konzertante Skizzen: „Tango Rubin“ von Willy Löffler einem bedeutendsten Komponisten und Arrangeur für Blasorchester sowie die Tangoserenade für zwei Trompeten und großes Orchester mit dem „Tessiner Winter“ komponiert von Adolf Angst.

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Mit ausgezeichnetem vollem, sauberem Klang und in gekonnter Manier spielten 1. Trompete: Ralf Kirchner und 2. Trompete: Michael Faber. In seinem Element war Ralf Kirchner beim Trompetensolo „David`s Song. Er spielte hervorragend und in sauberer Tonfülle auf seinem Instrument. Bekannt geworden ist dieses Musikstück durch die „Kelly-Familiy“.

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Heidi Möring wurde für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Das Foto zeigt von links:
Thomas Adelbert, Michael Fugmann, Heidi Möring, Heinz Michel und Gabi Fugmann

Für 10 Jahre Mitgliedschaft beim Blasorchester Oberlind zeichnete der Vorsitzende Thomas Adelbert Heidi Möring mit der Ehrennadel in Bronze und einem Blumenstrauß aus. Sie ist es, die durch ihr Spiel auf der Querflöte, zur Abrundung des Klangbildes im Blasorchester Oberlind beträgt.

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Gerhard Jupe mit seiner „Great Highland Bagpipe“ beim Einzug in das G-Haus

Und Überraschendes wurde, wie bereits Eingangs erwähnt, den Konzertbesuchern geboten. Plötzlich fühlte man sich im G-Haus in die „Highlands“ nach Schottland versetzt. Es erklangen Dudelsackklänge, etwas, was in unseren Breiten nicht alltäglich ist. Der Dudelsackspieler Gerhard Jupe mit seiner „Great Highland Bagpipe“, dem schottischen Dudelsack und in schottischer Nationaltracht gekleidet, versetzte das Publikum in einen musikalischen Genuss der besonderen Art. Zum Einzug in das Gesellschaftshaus spielte er auf seiner „Great Highland Bagpipe“ den Titel: „La Baum“.

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Danach begeisterte er die Konzertbesucher auf dem Dudelsack u.a. mit „Amazing Grace“, „Highland Cathedral“ und viele anderen Melodien. Gerhard Jupe kommt aus Großheirath im Landkreis Coburg und hat wie er sagte: „Im Jahr 2000 begonnen, sich einen großen Wunsch zu erfüllen. Meine Liebe zur Dudelsackmusik hat gesiegt. Seit dieser Zeit ist die „Great Highland Bagpipe“ mein Hobby. Doch allein das Interesse am Instrument genügt nicht, die „Great Highland Bagpipe“ und ihre Musik muss man lieben, um nicht zu sagen: „man muss besessen sein“. Lässt man seine Pipe einmal mehrere Tage liegen, muss man einige Zeit aufwenden, dass sie wieder so spielt wie zuvor! Auch die eigenen Finger verzeihen mangelndes Üben nur sehr schwer!

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Im Galopp ging es in die Weihnachtszeit
Mit der Petersburger Schlittenfahrt ging es im Galopp mit dem Orchester in die Weihnachtszeit. Gabi Fugmann und Heinz Michel brillierten mit dem Blasorchester Oberlind und den bekannten Weihnachtsliedern aus der ehemaligen DDR „ Weihnacht überall“, arrangiert von Werner Thielemann. Und nicht zu vergessen das flotte und humoristische Weihnachtslied „Weihnachten steht vor der Tür“. Das Publikum war begeistert und spendete immer wieder rauschenden Applaus.

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Die drei Gesangssolisten des Blasorchesters Oberlind, v.l.n.r.:
Sandra Steiner, Gabi Fugmann und Heinz Michel, trugen ihren Part zum
Gelingen des diesjährigen Weihnachtskonzertes in gekonnter Manier bei

Zum krönender Abschluss des Weihnachtskonzertes warteten das Orchester mit den Gesangssolisten: Gabi Fugmann, Sandra Steiner und Heinz Michel mit einem Medley „O Tannenbaum“ mit bekannten und beliebten Weihnachtsmelodien: „Stille Nacht“, Süßer die Glocken…“, “Es ist ein Ros entsprungen“, „O Tannenbaum“ und „ O du fröhliche“ auf. Natürlich wurden die vertrauten Weihnachtslieder vom Publikum kräftig mitgesungen, denn das diesjährige Weihnachtskonzert war wieder ein unbeschwerter Musikgenuss und ein musikalisches Erlebnis „erster Güte“.

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Als Zugabe wurde „Der Steiger“ gespielt
Die Musiker wurden nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen und sie kamen gerne der Aufforderung aus dem Publikum nach „den Steiger“ zu spielen. Auch danach ging es noch lange nicht nach Hause. Da alle Gäste in der rechten Stimmung waren, wurde anschließend zur Musik der Tanzkapelle „ Trend“ noch kräftig das Tanzbein geschwungen und es dauerte noch lange bis die letzten Kerzen im G-Haus gelöscht waren.

Fotos 2005 © Ulrich Göpfert

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