Geopreis Coburg 2008

Geopreis Coburg 2008
Ein Projekt zum Internationalen Jahr Planet Erde 2008

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Naturkunde-Museum Coburg
2007 © Ulrich Göpfert

Die UN-Generalversammlung hat im Februar 2006 das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr des Planeten Erde (IYPE) erklärt. Damit folgte die UN-Generalversammlung einer Resolution der 33. UNESCO-Generalkonferenz 2005. Die Initiative zur Ausrufung des Jahres war von Beginn an durch die UNESCO und die Internationale Union für Geowissenschaften (IUGS) unterstützt worden. Es ist die bislang größte weltweite Initiative in den Geowissenschaften. Durch zahlreiche Veranstaltungen und interdisziplinäre Projekte auf internationaler und nationaler Ebene soll die Bedeutung und der Nutzen der modernen Erdwissenschaften für die Gesellschaft und für deren nachhaltige Entwicklung verdeutlicht werden. Das Naturkunde-Museum Coburg beteiligt sich am IYPE im Bereich Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Aktion nennt sich „Geopreis Coburg 2008“.

Der „Geopreis Coburg 2008“ orientiert sich am „Jahr der Geowissenschaften 2002“, in dem das Naturkunde-Museum Coburg eine Vielzahl hochwertiger Aktionen durchführte. Im Gegensatz zu damals soll die Öffentlichkeit nun aktiv in das Geschehen eingebunden werden. Eine der Hauptzielgruppen sind die Schulen. Kooperationspartner ist das Bayerische Landesamt für Umwelt. Ein wichtiges Anliegen des Geopreises ist eine interdisziplinäre Vernetzung verschiedenster Bildungszweige. So soll planetearth nicht nur im Geographie-Unterricht ein Thema sein, sondern in allen anderen Schulfächern sowie im künstlerischen und kulturellen Leben von Coburg Beachtung finden. Natur und Kultur müssen zusammengeführt werden.

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2007 © Ulrich Göpfert

Ablauf
Ein Team (z.B. Schulklasse, Verein, Jugendabteilung, soziale Gruppe, Seniorengruppe, VHS-Kurs, Tanz- oder Theatergruppe usw.) oder eine Einzelperson (z. B. Schüler im Rahmen einer Facharbeit) suchen sich - je nach Interessenlage und Fähigkeiten - aus dem von der UNESCO vorgegebenen Themen-Pool ein Projekt aus und stellen dieses im Frühjahr 2008 im Rahmen einer Sonderausstellung vor. Das Projekt wird von einem Fachmann begleitet. Bisher sind 25 Projekte vergeben. So beschäftigen sich Gymnasiasten in ihren Facharbeiten mit Trilobiten, ausgestorbenen Amphibien oder Säugetieren. Die Jugendgruppe das Landesbund für Vogelschutz bastelt einen Archaepteryx, professionelle Präparatoren modellieren Dioramen von Jurariffen oder Modelle von fossilen Fischen. Auf großes Interesse stoßen vor allem die Themen Klima, Naturkatastrophen und Boden. Ein Kindergarten bastelt einen geologischen Profilschnitt durch einen Berg, wobei verschiedene Kupfersteine mosaikartig aufgeklebt werden.

Alle Projekte werden von März bis November 2008 im Naturkunde-Museum Coburg als Teil einer Sonderausstellung präsentiert. Dafür stehen drei Ausstellungsräume (insgesamt 500 qm) und Vitrinen zu Verfügung. Um einen Anreiz für die Teilnahme zu schaffen, erhalten die besten Projekte einen Preis. Sponsoren haben dafür bereits 5.000.- Euro gespendet. Eine Jury aus Fachleuten bewertet die dargebotenen Arbeiten und schlägt sie für eine Prämierung in verschiedenen Kategorien vor. Bei der Ausstellungseröffnung im März 2008 werden die Preise im Rahmen eines Festaktes von einem Vertreter des jeweiligen Sponsors verliehen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Geol. Dr. Eckhard Mönnig
Naturkunde-Museum Coburg
Tel.: 09561/808113
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