Zur schönen Aussicht

Landestheater Coburg
Zur schönen Aussicht
Komödie von Ödön von Horváth
Weitere Vorstellungen

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"Zur schönen Aussicht" - Szenenfoto  
Foto: 2014 © Henning Rosenbusch

Er genoss die warme Jahreszeit, arbeitete intensiv an dem Theaterstück „Zur schönen Aussicht“ und dennoch konnte der Prachtsommer 1926 auch den österreichischen Autor Ödön von Horvath nicht über die realen gesellschaftspolitischen Verhältnisse hinwegtäuschen: Es war die Zeit der großen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen. Horvarth begegnete in dieser Zeit entwurzelten Menschen, die ohne ein moralisches Koordinatensystem lebten und überzeichnete sie in seinen Stücken und Geschichten, die noch oder besonders heute noch Gültigkeit haben: der verzweifelte Adelige, der zynische Sektvertreter oder der gescheiterte Künstler.

Sie alle springen Direktor Strasser zur Seite, als Christine, ein Gast aus dem Vorjahr, hereinplatzt. Als sie berichtet, dass sie nach ihrem Aufenthalt im Hotel schwanger wurde und nun auf der Suche nach dem Vater ihres Kindes ist, behaupten alle männlichen Gäste, auch sie hätten mit Christine geschlafen.

Das überraschende Ende der schrägen Komödie demaskiert die hoffnungslos zynische Hotelgesellschaft.

Zwei österreichische Herbergen in einem Spielplan? Wer das „Weiße Rössl“ am Wolfgangsee besucht, sollte auch einmal beim Hotel „Zur schönen Aussicht“ vorbeischauen: Dieser Aufenthalt ist zwar etwas weniger gemütlich, dafür aber sehr erhellend.


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"Zur schönen Aussicht"  - Szenenfoto
Foto: 2014 © Henning Rosenbusch


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Zur schönen Aussicht
Komödie von Ödön von Horváth
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Inszenierung:
Konstanze Lauterbach
Bühnenbild: Gabriele Vöhringer
Kostüme: Konstanze Lauterbach
Musik: Achim Gieseler
Dramaturgie: Georg Mellert


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Darsteller

Max:  Mathias Renneisen

Karl:  Thorsten Köhler

Müller:  Niklaus Scheibli

Strasser:  Alexander Peiler

Emanuel Freiherr von Stetten:  Nils Liebscher

Ada Freifrau von Stetten:  Kerstin Hänel

Christine:  Philippine Pachl

Weitere Vorstellungen:

Fr, 17.10.2014   - 19:30 Uhr
Sa, 08.11.2014  - 19:30 Uhr


Landestheater Coburg
Schlossplatz 6, 96450 Coburg

Telefon +49 (0)9561 / 898900
Telefax +49 (0)9561 / 898929
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Internet:
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