„Was bin ich für ein Schelm…“

Heinz Erhardt auf der Waldbühne Heldritt
Sommeroperette Coburg: Benefizveranstaltung - Extra-Matinee

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Claus J. Frankl in der Paraderolle „Heinz Erhardt mit Vergnügen“
Foto: © Ulrich Göpfert

Heinz Erhardt, geboren am 20. Februar 1909 in Riga; gestorben am 05. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel war ein deutsch-baltischer Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter. Erhardts Humor baut in erster Linie auf Wortspielen und verdrehten Redewendungen auf. In vielen seiner Filmrollen spielt er eine Art netten, aber etwas verwirrten und schüchternen Familienvater oder Onkel, der gerne Unsinn erzählt. Gleichzeitig versuchte er in seinen Filmen meist, den typischen Deutschen aus der Zeit des Wirtschaftswunders darzustellen.

Wer am vergangenen Sonntagvormittag nicht dabei war bei dieser Extra-Matinee und Benefizveranstaltung der Coburger Sommeroperette hat etwas versäumt. Auf Grund der extrem kühlen und feuchten Witterung, die die Abendkasse stark beeinträchtigte, hatten sich Leitung und Team der Coburger Sommeroperette entschieden, diese weitere Matinee „Heinz Erhardt mit Vergnügen“ anzubieten. Der Eintritt war frei, um eine Spende für die Zukunft der Coburger Sommeroperette wurde gebeten.

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Foto: © Ulrich Göpfert

Claus J. Frankl, der Regisseur, Schauspieler, Sänger und souveräner Alleinunterhalter, musikalisch begleitet vom Dirigenten der Coburger Sommeroperette Urs-Michael Theus am Klavier brachte die schönsten Gedichte und Kompositionen von Heinz Erhardt, einem Publikums-Liebling, sei es als Film- und Bühnendarsteller oder auch als Interpret seiner eigenen Chanson-Kompositionen auf der Waldbühne in Heldritt zur Gehör.

„Ich denk` nicht gern an jenen Kuss, den du mir gabst, Helene! Denn wenn ich an ihn denken muss, dann werd` ich müd und gähne!

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Foto: © Ulrich Göpfert

U.a. wurden von Heinz Erhardt „Mein Mädchen“, „An Mabel“ und alte Schlager von „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ bis „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ oder den Highlights aus den Gedichten: „Die Made“, „Ritter Fips“ und, und, und vorgetragen. Beim Publikum blieb kein Auge trocken, immer wieder gab es Spontanapplaus und es wurde kräftig mitgesungen.

Wie gesagt, wer nicht dabei war, hat viel versäumt.

Weitere Eindrücke im Bild festgehalten:

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Alle Fotos: © Ulrich Göpfert

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