Die Dunkelgräfin von Hildburghausen

Die Dunkelgräfin von Hildburghausen
Das Geheimnis wird gelüftet!
Sendetermin Montag, 28. Juli, 22:05 Uhr im MDR-Fernsehen

Wer liegt im Grab der legendenumwobenen Dunkelgräfin von Hildburghausen? Ist es tatsächlich die französische Königstochter Marie Thérèse Charlotte?
Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK wird das Geheimnis lüften: Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind beendet, die Dreharbeiten abgeschlossen. Am Montag, 28. Juli 2014 um 22:05 Uhr strahlt der MDR den Film über das Rätsel von Hildburghausen aus.


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Dunkelgräfin - Autorin Ute Gebhardt im Filmschnitt
Foto: 2014 © MDR/Isabelle Fleck

Das Geheimnis um die Hildburghäuser Dunkelgräfin wird in Kürze gelüftet
Die wissenschaftlichen Untersuchungen und die Dreharbeiten von MDR THÜRINGEN sind abgeschlossen. Das Filmprojekt ist der Frage nachgegangen, ob die legendenumwobene Dunkelgräfin von Hildburghausen, Marie Thérèse Charlotte, die Tochter des letzten französischen Königspaars Marie Antoinette und König Ludwig XVI. war. Darüber streiten Historiker und Literaten seit rund 150 Jahren.

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Dreharbeiten für das Dokudrama "Die Dunkelgräfin von Hildburghausen"
in Schloss Molsdorf bei Erfurt
Foto: 2014 © MDR/Isabelle Fleck

Das Filmteam unter Leitung von Regisseurin und Autorin Ute Gebhardt hat europaweit gedreht: Hildburghausen und Eishausen waren in Thüringen wichtige Drehorte. Hier hatte die Dunkelgräfin mit ihrem Begleiter über 30 Jahre lang gelebt, nur mit einigen Dienern und streng abgeschottet von der Außenwelt. Hier entstand auch der Mythos um die Dunkelgräfin.

Gedreht wurde unter anderem auch in Wien und Nova Goriza in Slowenien. In Wien führte das Team ein Interview mit Carolin Philipps, die als Historikerin und Expertin im Film mitwirkt.

Marie Thérèse Charlotte, die einzige Überlebende der französischen Königsfamilie, soll nach ihrer Haft im Pariser Temple an die Wiener Hofburg gereist sein und danach den Herzog von Angouleme geheiratet haben.

Das Filmteam drehte auch im Kloster Kostanjevica in Nova Goriza in Slowenien. In der Krypta der Klosterkirche befindet sich die Grablege der Bourbonen, darunter auch der Sarkophag der Herzogin von Angoulême.

Dreharbeiten in Versailles
Weitere Dreharbeiten führten das Team nach Paris und Amsterdam. In Amsterdam interviewte die Autorin Mark de Lannoy, der vor einigen Jahren den Nachlass des Dunkelgrafen, Cornelius van der Valck, in den Archiven wiedergefunden hatte. In Paris stand Professor Philippe Delorme, Spezialist für die Kinder der französischen Königsfamilie, dem Team Rede und Antwort. Er zeichnete die Lebensumstände der Familie und der Kinder in der Haft nach der Hinrichtung von Ludwig XVI. und Marie Antoinette nach. Drehorte waren des Weiteren die Basilika St. Denis, in der sich das Grab von Marie Antoinette befindet, die Tuilerien und natürlich Schloss Versailles.

Die anthropologischen Untersuchungen
führte Prof. Ursula Wittwer-Backofen von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durch. Sie hatte auch die Exhumierung der Dunkelgräfin im Oktober 2013 in Hildburghausen geleitet. Die DNA-Analysen wurden von Prof. Walther Parson von der Medizinischen Universität Innsbruck und Prof. Sabine Lutz-Bonengel vom Universitätsklinikum Freiburg vorgenommen.

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