ERINNERN UND MAHNEN

Porzellanikon in Selb
ERINNERN UND MAHNEN
Sonderausstellung ZWANGSARBEIT FÜR WEISSES GOLD
vom 18. April bis 31. Mai 2015

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Zwangsarbeit für „Weißes Gold“

Noch immer kursiert Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass
in den Medien

Berichte über Angriffe auf Fremde und Anfeindungen auf Flüchtlinge sind ständig gegenwärtig. Zur  Erinnerung an die Menschen, die hier in der Region in Gefangenschaft arbeiteten und lebten, zeigt das Porzellanikon, Staatliches Museum für Porzellan, Hohenberg a. d. Eger / Selb ab Samstag, den 18. April 2015 die neue Sonderausstellung ZWANGSARBEIT FÜR WEISSES GOLD.

Holocaust, Konzentrationslager, Blitzkrieg, Rassismus, Widerstand sind zentrale Begriffe, die unser Bild der Zeit vom Nationalsozialismus prägen
Staat, NS-Organisationen und Unternehmer organisierten in der NS-Zeit auch Zwangsarbeit in der Keramischen Industrie. Das Zentrum der Produktion befand sich im nordöstlichen Bayern, in Thüringen und im westlichen Grenzgebiet der Tschechoslowakei, die 1938/39 gewaltsam unter deutsche Herrschaft gelangte. Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern mussten bei der Erzeugung von Zier-, Gebrauchs- und Technik-Porzellan für den militärischen und den zivilen Bedarf Zwangsarbeit verrichten.

Die Ausstellung beschäftigt sich ganz konkret mit den Auswirkungen, welche die Zwangsarbeit im bayerisch-böhmisch-thüringischen Raum gehabt hat. Die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Zwangsarbeiter werden ebenso geschildert wie die Produkte, die sie in den Fabriken herstellen mussten. Die Ausstellung ist eine Übernahme durch das Museum Mitterteich.

www.porzellanikon.org

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