Die Stadt Gotha

Stadt Gotha
Residenzstadt in Thüringen

 
Das schöne Rathaus der Stadt Gotha

Bereits im Jahr 775 wurde Gotha in einer Urkunde Karl des Großen als "villa gotaha" erwähnt. Die Stadt bietet eine Vielfalt architektonischer und kulturhistorischer Meisterwerke sowie ansehnliche Kunstschätze in der größten frühbarocken Schlossanlage Deutschlands.


Schloss Friedenstein

In seinen historischen Räumen beherbergt Schloss Friedenstein sehenswerte Museen, das Ekhof-Theater, die Forschungs- und Universitätsbibliothek Erfurt/Gotha, das Thüringische Staatsarchiv und die Schlosskirche. Die Besucher erwarten im Schlossmuseum wertvolle Kunstschätze und umfangreiche Kunstsammlungen, wie die älteste bewusst zusammengetragene Ägyptensammlung Europas oder die klassizistischen Plastiken von J.A. Houdon, Gemälde, Münzen, Kupferstiche, Porzellan sowie andere Schätze und Kuriositäten.

Sehenswert ebenfalls die wechselnden Sonderausstellungen. Die Kasemattenanlagen aus der Zeit ihrer Erbauung unter Ernst dem Frommen und zum Teil Mauerreste der Befestigung Grimmenstein sind seit Sommer 2003 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Nicht weit vom Schloss entfernt, am idyllischen Park gelegen, steht das Museum der Natur, das größte Naturmuseum Thüringens. Es ist das Gebäude des vormals Herzoglichen Museums, errichtet in den Jahren 1864-1879. Neben Sonderausstellungen präsentiert das Museum Dauerausstellungen zum Thema Artenschutz, Insekten, Thüringer Ursaurier und Thüringer Wald mit neuem Erlebnisbereich.

Bedeutende Persönlichkeiten prägten die Geschichte der Stadt. Um nur einige zu nennen: Neben den Reformatoren Martin Luther und Friedrich Myconius wirkte in Gotha der Pädagoge Andreas Reyher, dessen "Gothaer Schulmethodus" eine der ersten Schulordnungen in Deutschland war. Der Kaufmann Ernst Wilhelm Arnoldi (1778-1841) gründete 1820 bzw. 1827 in Gotha die erste Feuerversicherungsbank bzw. die erste Lebensversicherungsbank Deutschlands; Josef Meyer (1796-1856) gründete 1826 das heute noch bestehende Bibliographische Institut, einen der größten deutschen Lexikonverlage und Herausgeber von "Meyers Universal-Lexikon".

In Gotha tagten bedeutsame Kongresse. Der "Deutsche Schützenbund" wurde 1861 in der Stadthalle gegründet, und 1875 vereinigten sich in Gotha die Arbeiterparteien von Ferdinand Lassalle und August Bebel zur "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands". Nicht zu vergessen, und unbedingt erwähnt werden muss, die Verbindung von Gotha und Coburg durch unser Herzogshaus, aber dies darzustellen würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Dies wird sicher noch bei anderer Gelegenheit geschehen. Die historische Altstadt lädt mit den glanzvoll restaurierten Bürgerhäusern zum Bummeln ein. Dies sind nur ein paar kleine Hinweise, zu all dem was die Stadt zu bieten hat. Der Autor kann nur jedem empfehlen, sich in dem schönen Thüringer Städtchen einmal umzusehen. Er wird den Besuch dort sicherlich nicht bereuen!

Weitere Impressionen aus der Stadt Gotha

im Bild festgehalten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos unter:
Gotha-Information, Hauptmarkt 2, 99867 Gotha,
Tel: 03621-22 21 32, Fax: 03621-22 21 34,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!            
Internet: www.gotha.de



Alle Fotos: © Ulrich Göpfert

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