Luisenburg-Festspiele Wunsiedel – Vorschau auf 2012

Luisenburg-Festspiele Wunsiedel – Vorschau auf 2012
Die Blues Brothers dürfen weiter rennen...!
Premiere der Wiederaufnahme ist Ende Juni 2012

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Szenenfoto „Blues Brothers – Im Namen des Herrn
Foto: 2011 © Luisenburg Festspiele/SFF Fotodesign

„Blues Brothers – Im Namen des Herrn“
Michael Lerchenbergs Fassung und Inszenierung von „Blues Brothers – Im Namen des Herrn“ für die diesjährigen Luisenburg-Festspiele, mit Andreas Birkner und Michael Kamp sowie Ron Williams und Gudrun Schade in den Hauptrollen, entwickelte sich rasant zum „Renner“ der Saison.

Bereits kurz nach der Premiere waren sämtliche Vorstellungen restlos ausverkauft und die Nachfrage hält unvermindert an. Damit nun alle Blues Brothers Fans dieses „Hochgeschwindigkeitsmusical“ auf der Luisenburg erleben können, wird das Rhythm-& Blues Spektakel in der nächsten Saison wiederaufgenommen. Dies beschlossen jetzt Intendanz und Stadt Wunsiedel übereinstimmend.

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Ein Blick in den Zuschauerraum
Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Damit sieht der Spielplan für die
Luisenburg-Festspiele 2012  wie folgt aus:

Mit Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ als großem Klassiker wird die Saison 2012 eröffnet. 
Diese große, aber tragische Liebesgeschichte erzählt von zwei jungen Menschen, die schon früh dazu gezwungen werden, sich mit den Konflikten der Erwachsenenwelt auseinanderzusetzen. Sie entwickeln aber ihre eigene Antwort auf die Fesseln der gesellschaftlichen Realität: Sie wollen ihren eigenen Weg gehen und nur ihrer Liebe folgen. Das Schicksal des Berühmtesten aller Liebespaare will es aber anders. Nach ihrer heimlichen Trauung vereint sie der Tod.

„Wastl-Wohin?“
Von Felix Mitterer, dem Autor unserer legendären „Geierwally“ aus der Spielzeit 2005, ist unser Volksstück „Wastl – Wohin?“ Dieses Stück ist die eigens für die Luisenburg entstehende Fassung von Mitterers legendärem Bühnenerstling „Kein Platz für Idioten“. Damit vervollständigen wir die erfolgreiche Reihe unserer anspruchsvollen Volksstücke wie „Tannöd“, „Jagdszenen aus Niederbayern“ oder „Zwölfeläuten“. Mitterer erzählt von einer Bauernfamilie, die sich ihres behinderten Kindes schämt und es deshalb abschiebt. Ein alter Knecht kümmert sich um den Wastl, lässt ihm Zuneigung und Förderung angedeihen und erreicht so eine langsame, aber stetige Entwicklung des Jungen. Eine tragfähige Beziehung zwischen dem Ziehvater und dem Kind entsteht, was die Dorfgemeinschaft aber nicht daran hindert, das behinderte Kind auszugrenzen und „wegsperren“ zu lassen. Wastl fällt auf, ist lästig, stört und - muss weg!

Kindermusical „Ritter Kamenbert“
Für die ganze Familie wird von Peter Blaikner das Kindermusical „Ritter Kamenbert“ gespielt. Es handelt vom kleinen Ritter Kamenbert, der Käse dem Kämpfen vorzieht. Darum wird er von seinem Vater, dem König von Gorgonzola verstoßen. Doch er gibt ihm mit einer Mutprobe noch eine letzte Chance: Kamenbert muss das Zauberschwert Romadur vom Waffenschmied Alberich erobern, mit dem man riesige Käselaibe zum Schmelzen bringen und daraus ein leckeres Käsefondue machen kann. Gefahr droht aber von urkomischen Räubern und wilden, feuerspeienden Drachen. Doch zum Glück trifft Kamenbert die wilde Karoline, ein Mädchen mit Power. Gemeinsam wagen sie das Abenteuer und siegen...! Dieses „Käsical“ mit viel Musik hat nicht nur für Käseliebhaber seine Reize, sondern ist zugleich eine charmante Parodie der großen Richard Wagner Oper „Siegfried“.

Eines der erfolgreichsten Kinderstücke der letzten 20 Jahre, an vielen Theatern gespielt – und jetzt endlich auch auf der Luisenburg!

Gastspiele
Für die Freunde des klassischen Musiktheaters stehen wie immer als Gastspiele vom Operettenbühne Wien und von den Landesbühnen Sachsen die Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller und die für die Felsenbühne wie geschaffene Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber auf dem Spielplan.

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