„Alte Kameraden“

waren zum Treffen nach Franken gekommen

Eine Fotoreportage von Ulrich Göpfert

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Die „Ehemaligen“ der früheren Heeresfliegerausbildungskompanie 433 aus
Roth bei Nürnberg und ihre Ehefrauen vor dem Gästehaus des Landgasthofes „Linden“.
Foto:  2017 © Ulrich Göpfert

Seit über 40 Jahren treffen sich die „Ehemaligen“ der früheren Heeresfliegerausbildungskompanie 433 aus Roth bei Nürnberg und pflegen Kameradschaft. Diesmal kamen sie wieder im Landgasthof Linden vor den Toren der Stadt Rothenburg ob der Tauber in Linden zusammen. Organisiert hat es wieder mit großer Bravour der Rothenburger Hubert Müller.

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Aus ganz Deutschland waren sie angereist um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Der eine und andere brachte seine Ehefrau mit, das gab dem Ganzen eine familiäre Note. Traditionell wurden die Ankommenden mit einer Gulaschsuppe begrüßt und von Gerhard Stecken – dem letzten Kompaniechef - willkommen geheißen. Viele Gespräche machten am Kameradschaftsabend die Runde.

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Am Samstagmoren nach dem Frühstück fuhren wir in Fahrgemeinschaften in das etwa 30 km entfernte Langenburg. Dort besichtigten wir das Schloss Langenburg. Es war die Residenz der Familie Hohenlohe-Langenburg, die es heute noch bewohnt. Es liegt im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg auf einer Bergzunge hoch über dem Jagsttal in malerischer Landschaft. Die mächtige Schlossanlage, deren Ursprünge auf das 12. Jahrhundert zurückgehen mit dazugehörenden Museum ist ein Juwel der Renaissancebaukunst.

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Seit 1960 sind Teile der Anlage als Museum der Öffentlichkeit zugänglich, nämlich der Renaissance-Innenhof, der wegen seiner besonderen Akustik weithin bekannt ist, die Schlosskapelle sowie sieben Räume (Bretterner Gang, Neue Tafelstube, Archivstube, Barocksaal, Königseckzimmer, Feodora-Bibliothek, Lindenstamm-Zimmer). Dieses Schlossmuseum bietet dem Besucher Einblicke in die herrschaftliche Wohn- und Lebenskultur von einst. Ausgestellt sind wertvolle Stilmöbel, Tapisserien, Bilder, Fayencen, Porzellan sowie eine Sammlung von Waffen, Rüstungen und Jagdtrophäen.

Alljährlich finden im Barocksaal des Schlosses einige Konzerte der Reihe „Hohenloher Kultursommer“ statt.

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Jedes Jahr im September werden auf dem Gelände des Schlosses die fürstlichen Gartentage abgehalten, eine Verkaufsausstellung mit Schaugärten und einem großen Angebot von Pflanzenraritäten, Accessoires und Gartenmöbeln. Auf dem Programm stehen auch Gartenkonzerte, Workshops, ein umweltpädagogisches Kinderprogramm, dazu kommt ein breites kulinarisches Angebot.

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Soviel Kultur macht hungrig und deshalb hielten wir Mittagseinkehr im Hotel-Gasthof Krone.

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Das „Deutsche Automuseum Schloss Langenburg“

Frisch gestärkt besuchten wir danach das „Deutsche Automuseum“, das sich im ehemaligen fürstlichen Marstall beim Schloss befindet.

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Wo könnten heutige Pferdestärken besser hinpassen als in den ehemaligen fürstlichen Marstall? Das dachten sich vermutlich Fürst Kraft zu Hohenlohe-Langenburg und der Motorsportjournalist und Rennfahrer Richard von Frankenberg, als sie bei einer guten Flasche Wein den Grundstein für das „Deutsche Automuseum Schloss Langenburg“ legten. Aus der Idee wurde schnell Realität, im März 1970 konnten sie das damals erste Automuseum dieser Art in Deutschland eröffnen.

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Unter dem Motto „Menschen, Autos und Geschichte“ stehen heute neben den Raritäten aus Chrom und Blech auch Persönlichkeiten der Automobil- und Motorradindustrie im Mittelpunkt. Besonderer Wert wird auf die Anfänge der Mobilität in Hohenlohe gelegt. Durch die Unterstützung bedeutender Automobilhersteller sowie deren Zulieferfirmen gelingt es dem Museum außerdem, ständig wechselnde Ausstellungen nach Langenburg zu holen und damit immer wieder aufs Neue die Herzen der Autofans höherschlagen zu lassen.

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Schlosscafé im Rosengarten
Anschließend ließen wir uns kulinarisch im rosenumrankten Schlosscafé verwöhnen und konnten dabei von der großen Terrasse und den ansprechenden Innenräumen aus  einen atemberaubenden Blick über das Jagsttal genießen.

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Dieser erlebnisreiche Tag klang am Abend bei einem guten Tropfen und interessanten Gesprächen im Gasthof Linden aus.

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Viel zu schnell verging die Zeit des Wiedersehens und nach dem Frühstück am Sonntagmorgen wurde die Heimreise angetreten.

Weitere Eindrücke im Bild festgehalten:

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Alle Foto: 2017 © Ulrich Göpfert

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