Getreide dreschen mit Backofenfest

Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen
Getreide dreschen mit Backofenfest

Sonntag, den 27. September, ab 13 Uhr

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Getreide dreschen
Foto: 2015 © Oberpfälzer Freilandmuseum

Da die Erntearbeiten im Freilandmuseum des Bezirks Oberpfalz abgeschlossen sind, geht es nun an die Weiterverarbeitung des Getreides. Früher nahm das Dreschen viel Zeit in Anspruch. Die Getreidegarben lagen in Reihen in der Scheune und wurden von mehreren Dreschern mit den Dreschflegeln in Hin- und Rückgängen in einem bestimmten Takt abgedroschen, das sogenannte Drischeldreschen. Das war eine mühsame Arbeit und nur starke Burschen waren dazu zu gebrauchen. Im Langerbauernhof im Waldlerdorf des Bezirksmuseums kann sich jeder davon überzeugen wie anstrengend diese Arbeit gewesen ist. Im Urschlbauernhof kann ein Stiftendrescher in Aktion bestaunt werden und im Naabtaldorf in der Genossenschaftsscheune aus Niedermurach wird u. a. der große Breitdrescher gezeigt. Die Museumspferde Rudi und Leo transportieren das Getreide, wie es früher üblich war, zu den Scheunen, zur Mühle oder zum Raiffeisen-Lagerhaus.

Backofenfest
Die Bäckerei Paulus aus Pfreimd, seit Jahren die Bäcker des guten und vom Bäckerhandwerk ausgezeichneten Museumsbrotes, veranstalten ein Backofenfest mit all den schmackhaften Dingen, die die Bauern auch früher in ihren Backöfen hergestellt haben. Außerdem bietet er Hefezöpfe, süße und salzige Brotkuchen, mit Zwiebeln, Käse oder Gries belegt an.

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Der venezianische Kaufmann
Foto: 2015 © Mario Kick
Der venezianische Kaufmann befindet sich an diesem Sonntag, den 27. September wieder auf seiner Reise nach Böhmen. Ab 14 Uhr können ihn die Besucher durch das Freilandmuseum begleiten. Niccolo di Venezia trifft auf dieser Reise eine Reihe interessanter Leute: einen Köhler, der nicht versteht, wozu man eine Uhr braucht, eine Bäuerin, die Unheimliches über die Mühle und die Müllerin zu erzählen hat und viele Andere, mit denen er sich über die Verhältnisse auf dem Lande unterhält. Der großstädtische Kaufmann ist über die merkwürdigen Zustände ähnlich erstaunt, wie wir es heute sind. Eidechsensalbe wird als Heilmittel angeboten und ein Bauer möchte ihm gerne etwas Stroh zum Übernachten anbieten. Da zieht er dann doch die Tafernwirtschaft vor, in der er ungewöhnliche Dinge erlebt...

Die Führung kostet für Erwachsene 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro.
Eine Anmeldung ist unter der Tel. 09433 2442-0 erforderlich.

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