Weihnachtskrippe "Alte Schäferei"

Weihnachtskrippe –
Detailgetreue Nachbildung der „Alten Schäferei“ Ahorn
noch bis 09. Januar 2012 im Foyer des Landratsamtes Coburg ausgestellt

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Landratsamt Coburg
Ein besonderes Schmuckstück des weihnachtlichen Kunsthandwerks ist zurzeit im Foyer des Landratsamtes Coburg ausgestellt. Peter Reg aus Ahorn/OT Eicha hat mit viel Geschick detail- und maßstabgetreu die „Alte Schäferei“ Ahorn als Weihnachtskrippe mit Bezug zur Region nachgebaut. Sie wurde am Dienstagnachmittag,  06. Dezember im Beisein des Erbauers von Landrat Michael Busch offiziell vorgestellt.

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Wie Peter Reg dazu ausführte: Der Krippenweg in Bamberg hat mein Interesse zum Bau einer Krippe geweckt. Fachbücher und ein Krippenbaukurs bei Günther Klaus, Dörfles-Esbach gaben weitere gute Ideen und Anregungen. Ich wollte eine Krippe mit Bezug zur Region fertigen. Es folgten vor Ort: Maßnehmen und viele Detailfotos, danach die praktische Umsetzung des Haupthauses, des Schweinstalls und das Backhaus. Als Baumaterial wurden Sperrholz, Abbruchholz, Wellpappe, Styrodur, Moltofill, Naturmaterialien und 1000 Schaschlikspieße verarbeitet. 

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Nach ca. 250 Stunden Bauzeit war die „Alte Schäferei“ fertig gestellt. Die Figuren wurden hinzugekauft. Das Modell kann jederzeit auch außerhalb der Weihnachtszeit ausgestellt werden.

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Dieses einzigartige Kleinod kann – während der Öffnungszeiten - im Foyer des Landratsamtes noch bis zum 09. Januar 2012 besichtigt werden.

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Rund um die Weihnachtskrippe
Die Krippe wird zum Weihnachtsfest aufgestellt

Mancherorts beginnt die Aufstellung mit einzelnen Figuren und Szenen bereits zu Beginn der Adventszeit. Am 24. Dezember wird das Vollbild mit dem Christuskind in der Krippe präsentiert, bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar) kommen die drei Weisen hinzu. Die Krippe bleibt bis zum Ende der Weihnachtszeit stehen. Diese reichte bis 1970 zum Fest „Maria Lichtmess“ (2. Februar), heute bis zum Sonntag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn. Daher ist das Ende der Krippenzeit heute uneinheitlich.

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

Aus der Geschichte der Weihnachtskrippe
Seit dem 7. Jahrhundert wird in der römischen  Kirche Santa Maria Maggiore eine Holzkrippe aufgestellt!
Im Jahr 1223 hatte der heilige Franziskus, Franz von Assisi, in einer Höhle im Wald von Gressio als erster die Idee, den Geburtstag Jesu, wie er in der Bibel überliefert wurde, in Form einer plastischen Weihnachtskrippe darzustellen. Da ein jedes Land seine volkstümlichen Kulturen in die Krippendarstellung einfließen ließ, entstanden im Laufe vieler Jahrhunderte verschiedene Krippentypen. Mitte des 16. Jahrhunderts sind Weihnachtskrippen zuerst in italienischen und spanischen, bald danach in süddeutschen Kirchen und an Fürstenhöfen nachzuweisen.

Kirchenkrippen stammen aus Süddeutschland,
wo sie Jesuiten zur religiösen Unterweisung als Erste einführten. Noch vor 1600 fand die Verbreitung der Krippen in den Kirchen des gesamten katholischen Europas statt. Die älteste heute noch vorhandene Kirchenkrippe Deutschlands ist die "Domkrippe in Augsburg" aus dem Jahre 1590.

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Foto: 2011 © Ulrich Göpfert

In den Familien kann der Aufbau einer Krippe bis zur Weihnachtsnacht besonders für Kinder eine tiefgreifende Erfahrung sein. Vom Sammeln des Mooses, der Steinchen und Rinden für die Ausstattung bis hin zum Anordnen der vielen Figuren, die jeden Tag mehr werden, entsteht ein Familien-Gesamtwerk.

Quellenhinweis: Wikipedia

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