Herzlichen Glückwunsch Gunther Emmerlich!

Er feierte am 18. September 2019 seinen 75. Geburtstag

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Gunther Emmerlich
Foto: © MDR/Andreas Lander


Seit beinahe 60 Jahren steht Gunther Emmerlich auf der Bühne. Er ist Sänger, Moderator, Buchautor und ein Entertainer, der durch seine Vielseitigkeit überzeugt.

Selbst als Sänger passt er in keine Schublade. Die klassische Arie ist genauso sein Metier, wie Musical und Chanson. Für Gunther Emmerlich existieren keine Schranken zwischen klassischer- und Unterhaltungsmusik. Und deshalb rockt, swingt und jazzt der Opernsänger, wann immer es ihm beliebt, über die Bühne. Kein Wunder, dass er zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands gehört. Seine Stimme ist fest und markant. Mit seinem unverwechselbaren Bass begeistert er auch international und schafft es bis in die weltberühmte Carnegie Hall.


Das MDR-Fernsehen hat ihm am vergangenen Sonntag, 15. September eine Sendung mit dem Titel: Legenden - Ein Abend für Gunther Emmerlich gewidmet.

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Gunther Emmerlich und Deborah Sasson
Foto: Archiv © Ulrich Göpfert

Ein ungewöhnliches Programm, ein besonderes Konzert
Gunther Emmerlich und Deborah Sasson habe ich anlässlich einer Konzertveranstaltung in der Stadt Rödental im Casino Stöwer am 23. November 2001 kennengelernt. Dort haben sie als Abschluss der Feierlichkeiten zu "30 Jahre Rödental“ begleitet am Flügel von Klaus Bender, Semper-Oper Dresden, ein Konzert unter dem Titel: “Oh wunderbare Harmonie - was er will, will auch sie ......” gegeben.


Das Thema des Abends war die Liebe mit all ihren Komplikationen; das Programm der beiden bekannten Künstler reichte von humorigen und auch bösen Liedern über viele heitere Zwischentexte bis zu schönsten Liebesduetten.

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Foto: Archiv © Ulrich Göpfert

Es begann mit einem Duett von F. Mendelssohn-Bartholdy voller Glück und Harmonie, aber schon bald entwickelte sich aus dem Dialog ein spitzfindiges scharfes Wortgefecht. In aphoristischer Kürze voll witziger Pointen vollzieht sich ein rhetorischer Schlagabtausch zwischen Mann und Frau, bei dem die charmante zierliche Sopranistin aus Amerika dem wortgewandten voluminösen Bass aus Dresden nichts schuldig bleibt. Nach so viel Zank und Streit ist dann die Versöhnung doppelt schön.

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Foto: Archiv © Ulrich Göpfert

Im zweiten Teil geraten Opern-Macho "Osmin“ und das emanzipierte "Blondchen“ noch einmal hart aneinander, bevor mit Highlights aus "Porgy and Bess“, "Showboat“ und "Anatevka“ die Liebe endgültig ihre großen Triumphe feiert. Eine Duettfassung des berühmten Titels "As time goes by......(jede Zeit geht vorbei...) aus der Filmmusik "Casablanca“ bildete als letzter musikalischer Höhepunkt den besinnlichen Ausklang des Abends.

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