Besuch bei DAS PHANTOM DER OPER

Besuch bei DAS PHANTOM DER OPER
Schauspielerin Susan Sideropoulos erfüllt sich
beim Musical-Welterfolg einen Mädchentraum

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Szenenmotiv Phantom und Christine Bootsfahrt
Foto: 2015 © Stage Entertainment

Das Stage Theater Neue Flora. Der Ort, wo alles begann
Vor 25 Jahren feierte DAS PHANTOM DER OPER hier seine Deutschlandpremiere. Mittlerweile läuft der Welterfolg von Sir Andrew Lloyd Webber wieder erfolgreich im Premierentheater. Fan der ersten Stunde ist Schauspielerin Susan Sideropoulos. Bereits 1990 besuchte die kleine Susan das Musical. Ein Abend, der ihr Leben veränderte: „Ich war damals absoluter Ballett Fan und bin mit meiner besten Freundin im Ballettkleidchen in die Show gegangen“, erinnert sich der TV-Star und schwärmt weiter: „Es war ein ganz besonderer Abend. Der Kronleuchter fiel quasi auf meinen Kopf! Die Kostüme! Die Lieder! Da war für mich ganz klar, so etwas möchte ich auch machen!“

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Schauspielerin Susan Sideropoulos erfüllt sich beim Musical-Welterfolg einen Mädchentraum.
Foto: 2015 © Stage Entertainment

Nun, 25 Jahre später, erfüllt sich die heute 34-Jährige ihren ganz persönlichen Mädchentraum bei DAS PHANTOM DER OPER: Tanzunterricht bei Ballettmeisterin Madame Giry persönlich. Susan Sideropoulos kehrt zurück an den Ort, der sie dazu inspiriert hat, eine Musicalausbildung zu absolvieren. „Ich bin sehr glücklich noch einmal beim Phantom der Oper im der Neuen Flora zu sein, bevor es im September Hamburg verlässt, wo doch hier alles begonnen hat.“ Beim Plié, Passé und Cambré wurde schnell wieder klar, dass alles, was so leicht aussieht, harte Arbeit ist. Umso größer die Bewunderung des Musicalfans: „Die Kunst alle Bereiche, also Gesang, Tanz und Schauspiel, gleichzeitig auf die Bühne zu bringen und das in acht Shows die Woche, mit einer Kraft und einem Elan - das ist einfach unfassbar faszinierend!“.

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Schauspielerin Susan Sideropoulos
Foto: 2015 © Stage Entertainment


Am Ende wurde das Schwitzen mit einem Extra belohnt. Die zweifache Mutter durfte in die Original-Kostüme aus DAS PHANTOM DER OPER schlüpfen und etwas Bühnenluft schnuppern. Dabei stellte sie fest: „Manchmal denke ich, Musical müsste ich doch noch mal machen in meinem Leben!“. Ein unvergesslicher Tag, der viele Erinnerungen geweckt und neue geschaffen hat.

Das erfolgreichste Musical der Welt haben neben der sympathischen Schauspielerin schon mehr als 130 Millionen Besucher weltweit gesehen. Allein gut acht Millionen Gäste in Deutschland besuchten das Musical von 1990 bis 2001 in Hamburg. 2013 dann die große Überraschung. DAS PHANTOM DER OPER kehrte nach Hamburg zurück. Im Januar 2014 wurde die Verlängerung der Spielzeit bekannt gegeben. Das Meisterwerk, mit imposanten Bühnenbildern, prunkvollen, detailverliebten Kostümen und den weltbekannten Melodien von Andrew Lloyd Webber, läuft noch bis zum 30. September 2015 in Hamburg.

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Das Phantom und Christine
Foto: 2015 © Stage Entertainment

Paris im Jahre 1881
Tief unten in den Katakomben der Pariser Oper fristet das geheimnisvolle Phantom ein unheimliches und einsames Dasein. Von den Menschen gefürchtet, verbirgt die mächtige, mystische Gestalt ihr entstelltes Gesicht hinter einer Maske. Das Phantom verliebt sich in die Ballett-Tänzerin Christine, die durch ihn zum gefeierten Star der Pariser Oper wird. Seine Hingabe lockt ihn aus seinem unterirdischen Versteck in eine Beziehung, welche die junge Frau zu einer schicksalhaften Entscheidung zwingt … Eine der legendärsten Liebesgeschichten unserer Zeit entführt das Publikum in die mystisch-schöne Welt des Phantoms. Mit dieser einzigartigen Inszenierung lebt ein Stück Musical-Geschichte auf, das mit seiner unverwechselbaren Kombination aus Dramatik, Leidenschaft und Romantik die Besucher in seinen Bann zieht.

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Schauspielerin Susan Sideropoulos
Foto: 2015 © Stage Entertainment

Interview mit Susan Sideropoulos zu ihrem Ballett Workout bei „Das Phantom der Oper“:

Susan, wie kam es zu Ihrem Probetraining heute?

Das Phantom hat quasi an meine Tür geklopft und mich eingeladen, dass ich einen Tag hier verbringen darf, Ballett trainieren kann, etwas aus der Choreografie lerne, Kostüme anziehe.

Wie fit sind Sie noch in Ballett?

Wir haben das klassische Warmup an der Ballettstange gemacht. Und es ist erstaunlicherweise noch alles in meinem Kopf drin. Obwohl ich das das letzte Mal vor über fünfzehn Jahren gemacht habe. Es ist toll das zu sehen!

Wie wichtig war für Sie die Schauspielausbildung?

Die Ausbildung hat mir eigentlich den Grundstein, vor allem auch für das Leben, gelegt. Disziplin, Pünktlichkeit, Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, im Prinzip kann ich in allen Bereichen meines Lebens immer wieder darauf zurückgreifen. Es hat die Basis gelegt.

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Foto: 2015 © Stage Entertainment

Welche Beziehung haben Sie zum Phantom der Oper?

Mein erstes Musical, das ich gesehen habe, war tatsächlich DAS PHANTOM DER OPER! Und ich glaube auch, es war im ersten Jahr, als das Musical nach Hamburg kam. Ich war dort damals mit meiner Freundin und wir hatten beide Ballettkleidchen an. Es war wirklich ein ganz besonderer Abend. Ich saß da oben im Rang und der Kronleuchter fiel quasi auf meinen Kopf. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Die Kostüme. Die Lieder! Da war für mich ganz klar, so etwas möchte ich auch machen! Ich wusste nur noch nicht genau was. Es musste aber auf jeden Fall die Bühne sein. Am Ende wurde es die Kamera, aber der Weg war klar!

Was fasziniert Sie am Musical allgemein?

Das Faszinierendste ist eigentlich die Kunst, alle Bereiche auf einmal auf die Bühne zu bringen. Gesang, Tanz und Schauspiel. Acht Shows die Woche. Mit einer Energie und einem Elan und einer Kraft! Jeder bezahlt gutes Geld für sein Ticket und möchte eine tolle Vorstellung sehen. Ob es nun ein Dienstag oder ein Samstag ist, ist da egal. Deshalb muss man auf der Bühne immer sein Bestes geben. Es ist einfach unfassbar faszinierend.

Was ist für Sie das Besondere an DAS PHANTOM DER OPER?

DAS PHANTOM DER OPER ist ja im Prinzip eine Mischung aus einer Oper und einem Musical. Ich hatte vorher noch nie eine Oper gesehen und bin auch heute nicht der größte Fan, aber hier ist es irgendwie anders. Es hat die Leichtigkeit eines Musicals, aber die Kostüme, das Bühnenbild und das Spiel von einer Oper. Es ist aber trotzdem nicht so eine schwere Geschichte, sondern eine die man irgendwie versteht und wo man mitleidet und mitgeht. Das ist die gelungene Mischung Man kommt nach Hause und man hat es noch ganz lange im Kopf. Also ich bin da aber auch so jemand, ich kann mir ein Musical auch zehn Mal angucken. Hab ich auch schon gemacht. Und würde es mir auch immer wieder anschauen.

Was haben Sie im Stage Theater Neue Flora erlebt?

Ich durfte hinter die Kulissen schauen. Mir die Kostüme angucken und zwei Kostüme anziehen! Einmal sehen, wie schwer so ein Kostüm ist. Das ist total faszinierend! Dann mit Madame Giry und Balletttänzer Christopher Carduck zusammen trainieren und etwas aus dem Stück lernen. Schauspieler kennenlernen. Und mal auf der Bühne stehen und das Ganze von der anderen Seite zu sehen.

Könnten Sie sich vorstellen, bei einem Musical mitzuwirken?

Wenn ich auf so einer Bühne stehe, möchte ich da am liebsten auch stehen bleiben. Dann denke ich, Mensch, Musical müsste ich doch noch mal machen im Leben. Mal gucken, ob die Reise da noch hingeht.

Wie steht´s denn um Ihr Können bei Tanzen und Singen?

Ich bin schon aus der Übung. Ich singe nur noch in Karaoke Läden oder zu Hause. Beim Tanzen habe ich bei „Let´s Dance“ gemerkt, dass man sich die Dinge wieder sehr schnell antrainieren kann, wenn man ehrgeizig ist. Und das bin ich!

Was haben Sie gefühlt bei Ihrem Besuch hinter der Bühne?

Ich hatte einen wunderbaren Tag! Mit viel Freude. Es war wirklich, wirklich schön alle Bereiche zu sehen und das alles noch mal zu erleben. Sich wie ein kleines Mädchen zu fühlen. Wie in der Ausbildung, so fühlte ich mich ein bisschen.

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