Maria Stuart

Landestheater Coburg
Schillers Schauspielklassiker „Maria Stuart“
„Der Thron von England ist durch einen Bastard entweiht…“
Weitere Vorstellungen

Es gilt als eines der bestkomponierten Dramen deutschsprachiger Literatur:
Friedrich Schillers „Maria Stuart“. Ab Samstag, 17. Dezember 2011, ist der Schauspielklassiker auf der Großen Bühne des Landestheaters Coburg zu erleben.

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/Henning Rosenbusch

Maria Stuart, Königin von Schottland, der Ermordung ihres Gatten angeklagt, muss 1586 nach England fliehen. Sie sucht Schutz bei der englischen Königin Elisabeth I. Die aber fürchtet um ihre Macht, da Maria Stuart ebenfalls Anspruch auf die englische Krone hat, und lässt die Rivalin kurzerhand einkerkern. 18 Jahre lang dauert Marias Gefangenschaft, bis sie schließlich zum Tode verurteilt wird.

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/Henning Rosenbusch

Soweit die Historie
Die Handlung von Schillers Drama setzt drei Tage vor Marias Hinrichtung ein. Graf Leicester, der schönen Schottenkönigin zugetan, zugleich aber auch Liebhaber der englischen Königin, arrangiert ein Treffen zwischen Maria und Elisabeth. Doch die Hoffnung auf Versöhnung ist  vergebens: Zwischen den beiden Rivalinnen kommt es zum verbalen Schlagabtausch. Mit den hasserfüllten Worten „Der Thron von England ist durch einen Bastard entweiht, der Briten edelherzig Volk durch eine list'ge Gauklerin betrogen. Regierte Recht, so läget Ihr vor mir im Staube jetzt, denn ich bin Euer König“, die Maria Elisabeth ins Gesicht schleudert, unterschreibt die Schottenkönigin ihr Todesurteil…

Politthriller, Eifersuchtsdrama, Lehrstück über die Zwiespältigkeit des menschlichen Charakters, Märtyrergeschichte und Studie über politische Legitimität in Zeiten der Krise: Friedrich Schillers „Maria Stuart“ vereint alle Facetten, die ein spannender Theaterabend braucht. Regisseur Tobias Materna, der in der letzten Saison bereits „Sein oder Nichtsein“ am Landestheater inszenierte, setzt den Schauspielklassiker in Szene, für Bühnenbild und Kostüme ist Till Kuhnert, der zu Beginn der Spielzeit bereits den „Blues Brothers“ den passenden Rahmen verlieh, verantwortlich.

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Foto: 2012 © Landestheater Coburg/Henning Rosenbusch

Eine ganz zentrale Rolle kommt der Musik zu
Eigens für die Coburger Neuinszenierung hat der Musikdichter Martin Urrigshardt einen Klangteppich gewebt, der natürlich und synthetische Klänge mischt und dem Schillerschen Drama eine weitere Dimension verleiht. Für die Bühnenmusik hat er auch Gedicht der historischen Maria Stuart vertont, eingesungen werden die Lieder von Mezzosopranistin Leandra Overmann, die bereits auf allen wichtigen Bühnen Europas stand.

Inszenierung Tobias Materna
Bühnenbild und Kostüm Till Kuhnert
Bühnenmusik Martin Urrigshardt

Mit Anna Staab (Maria Stuart), Kerstin Hänel (Elisabeth), Philippine Pachl (Hanna Kennedy); Helmut Jakobi (Burleigh), Frederik Leberle (Leicester), Thomas Straus (Shrewsbury), Stephan Mertl (Paulet), Vivian Frey (Mortimer), Sebastian Pass (Aubespine/Melvil), Niklaus Scheibli (Bellievre/O´Kelly/Kent), Sönke Schnitzer (Davison)


Weitere Vorstellungen

15. März 2011            19:30 Uhr
25. März 2011            19:30 Uhr

Karten unter (09561) 898989 oder 898043,
Online-Ticketing: www.landestheater-coburg.de

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