DRACULA - Ballett

Landestheater Coburg
DRACULA – LIEBE, TOD UND LEIDENSCHAFT
Geänderte Vorstellung aufgrund Erkrankung!!

Ballett von Mark McClain
Musik von Kurt Weil, Johann und Josef Strauß und Igor Strawinsky
Nach dem Buch von Bram Stokers

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Dracula – Liebe, Tod und Leidenschaft
Foto: 2012 © Landestheater Coburg/Andrea Kremper

"Dracula" mal anders

10.07.2012
Aufgrund Erkrankung im Ballettensemble des Landestheaters Coburg ist „Dracula – Liebe, Tod und Leidenschaft“ am Mittwochabend, 11. Juli 2012 in neuer, geänderter Form auf der  Großen Bühne des Landestheaters Coburg zu sehen: Statt der Tänzer nehmen die Musikerinnen und Musiker im stimmungsvollen Bühnenbild Platz und präsentieren ein außergewöhnliches Sinfoniekonzert, auf dessen Programm natürlich die Musik des „Dracula“-Ballettabends steht.

Neben Kurt Weills 2. Sinfonie und Igor Strawinskys Sinfonie in drei Sätzen erklingen auch Raritäten aus der Feder von Johann und Josef Strauß, die im Konzertsaal nur sehr selten zu hören sind: Josef Strauß´ „Delirienwalzer“ und die sinfonische Dichtung „Traumbild I“ von Johann Strauß. Dazu liest Schauspieler Stephan Mertl Auszüge aus Bram Stokers berühmten Roman „Dracula“.


Theaterbesucher, die bereits Tickets erworben haben sowie Inhaber des Abos Mittwoch rot, die diese sinfonische Lesung nicht besuchen möchten, können ihre Karten an der Theaterkasse gutschreiben lassen.

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Jahrhunderte alt ist der Mythos um blutsaugende untote Geschöpfe, die tagsüber reglos gefangen in ihren Särgen liegen, um beim Einbruch der Nacht zum Leben zu erwachen, um sich auf die Jagd nach menschlichem Blut zu begeben. Der gewiss berühmteste Vertreter dieser Spezies ist der berüchtigte Graf Dracula, den Bram Stoker mit seinem 1897 verfassten Schauerroman zum „Leben“ erweckte und damit das Bild Draculas eindrücklich prägte. Eine Legende war geboren, und seither wurde die Geschichte des blutdurstigen Grafen immer wieder verfilmt und neu interpretiert – sei es als monströse Bestie, erotische Phantasie, oder auch als unglückliche, tragische Figur mit menschlichen Zügen und Sehnsüchten.

„Das Buch ist eine Sensation und wird außerordentliches Aufsehen erregen, da man in Deutschland über den Vampyrismus nur sehr wenig weiß. Für Schwachnervige ist es jedoch keine Lektüre, und selbst ein gleichgültiger Leser dürfte durch den die Nerven geradezu aufpeitschenden Inhalt des Buches aus dem Gleichgewicht gebracht werden…“  Mit diesen Worten wurde 1908 die deutsche Erstausgabe von Bram Stokers „Dracula“ angekündigt. Bram Stoker, dessen 100. Todestag am 12. April 2012 gedacht wird, war schon als Kind von allen mystischen Dingen fasziniert und studierte eingehend die Sagen und Geschichten um das unheilvolle Treiben der Vampire.

In London soll Stoker Mitglied einer okkulten Loge gewesen sein, durch die er die Bekanntschaft des Orient-Forschers Hermann Vámbéry machte, der Stoker die grausame Geschichte des walachischen Fürsten Vlad III. Draculea, der seine Feinde bei lebendigem Leibe pfählen ließ, erzählte und damit für der Erschaffung seiner Romanfigur entscheidend inspirierte. Schauplatz der Geschichte wurde dann jedoch Transsilvanien, ein Ort, den Stoker selbst jedoch nie bereist hat. Um die düster-bedrohliche Welt seines Romans zu schaffen, durchforstete er zahlreiche Bibliotheken und Archive, als Unterlagen dienten ihm Militärkarten, Vampirsagen und Reiseberichte. Dabei waren seine Recherchen so genau, dass selbst die Zugfahrpläne im Roman mit der Wirklichkeit übereinstimmten.

Mit „Dracula – Liebe, Tod und Leidenschaft“ bringt Mark McClain seine Lesart von Stokers Welterfolg als Ballett auf die Bühne. „Schwachnervigen“ Zuschauern kann jedoch versichert werden: Es geht natürlich – der Titel verrät es – um große Emotionen! Neben Kurt Weills 2. Sinfonie und Igor Strawinskys „Sinfonie in drei Sätzen“ werden insbesondere in den poetischen Augenblicke Raritäten von Johann und Josef Strauss vertanzt.

Musikalische Leitung
Roland Kluttig/ Roland Fister

Choreografie
Mark McClain

Ausstattung
Andreas Becker


Darsteller:


Po-Sheng Yeh (Dracula)


Niko Ilias König (Jonathan Harker)


Eriko Ampuko (Mina)

Miki Nakamura (Lucy)

Takashi Yamamoto (Renfield)

Mariusz Czochrowski (Van Helsing)

Adrian Stock (Henker/ Dr. Seward)

Emily Downs (Vampirin)

Chih-Lin Chan (Vampirin)

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Vorstellungen:

11.07.2012 - 19:30  Uhr
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