Bürgerverein Froschgrund e.V. auf Reise

Bürgerverein Froschgrund e.V. auf Reise
Treffpunkt Markt Bechhofen an der Heide - Die Staatspreisgewinner für Dorferneuerung 2003/2004 trafen sich am vergangenen Samstag, 23. September 2006

Eine Fotoreportage von Ulrich Göpfert

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Die Reisegruppe vom Bürgerverein Froschgrund beim Empfang durch den 1. Bürgermeister Dieter Distler
vor dem Rathaus der Marktgemeinde


Markt Bechhofen/Weißenbrunn vorm Wald
Der diesjährige Vereinsausflug des Bürgervereins Froschgrund e.V. unter der Leitung von Inge Deininger führte nach Bechhofen an der Heide in der Nähe von Ansbach. Beide Orte – Weißenbrunn v.W. und Bechhofen a.d.H. - sind die Bayer. Staatspreisgewinner für Dorferneuerung 2003/2004.

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Der Markt Bechhofen
Mit seinen ca. 6.500 Einwohnern liegt zentral zwischen dem Fränkischen Seenland, dem Hesselberg und den historischen
Städten Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Gunzenhausen und Ansbach

 
Begrüßung durch den 1. Bürgermeister Dieter Distler

Am Rathaus des Ortes angekommen, begrüßte der 1. Bürgermeister Dieter Distler die Gäste aus Weißenbrunn vorm Wald.
Bei einem anschließenden Rundgang und einer Rundfahrt durch die einzelnen Ortsteile gab er interessante Erläuterungen
zu den wichtigsten Stationen der Orts-Erneuerung

 
Ehemaliges Seckendorffsches Schloss Bechhofen

Erbaut im 16. Jahrhundert an der Stelle einer mittelalterlichen Wasserburg. Das Schloss befindet sich seit 1979 im Besitz der
Freiherren von Klopmann, von denen es vollständig restauriert wurde

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Ein Blick in die Gartenanlage des Schlosses

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Mitten im Ort stand hier die ehemalige Synagoge…

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… der Stein mit Inschrift und…

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…und die eingelassene Kupferplatte erinnern daran

Außerdem gibt es einen israelitischen Friedhof auf einer Anhöhe im Nordwesten von Bechhofen gelegen, er zählt zu den größten in Süddeutschland, umfasst 2,5 Hektar und es gibt darin Grabsteine des 17. und 20. Jahrhunderts. Ein Denkmal hohen Ranges ist der Judenfriedhof, der nicht nur auf einen wesentlichen Sonderaspekt der Bechhöfer Geschichte hinweist, sondern auch innerhalb der in Franken zahlreichen Judenfriedhöfe einen besonderen Stellenwert hat. Dies zeigt schon die große Anzahl von Gräbern, die auf rund 800 geschätzt worden ist. Die Mittagseinkehr wurde im Gasthof „Fischhaus“ in Wiesethgrund gehalten.

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Bechhofen – die deutsche Pinselstadt
Im Anschluß daran besuchten die Reiseteilnehmer das „Deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum“ in der Dinkelsbühler Straße in Bechhofen und nahmen an einer Führung teil. Bechhofen und das Pinsel- und Bürstenmacherhandwerk verbindet eine langjährige Tradition, die Ende des 18. Jahrhunderts begann. Bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Feinhaarpinsel aus Bechhofen direkt auf dem Weltmarkt angeboten. Bis heute hat das Handwerk seine Bedeutung in der Region kaum verloren. Hier gibt es noch viele Betriebe, die in einer einzigartigen Vielfalt das traditionsreiche Handwerk ausüben.

Hierzu einige Eindrücke im Bild festgehalten:








 
Der Krummweiher
ist ein Badeweiher, er befindet sich ca. 500m von dem kleinen Dorf Königshofen a.d. Heide, einem Ortsteil von Bechhofen entfernt. Dieser Badeweiher ist ein fließendes Gewässer naturnah und wunderschön gelegen, umgeben von großflächigen Liegewiesen und Heidewald

Danach ging es weiter nach Schloss Schillingsfürst zur Greifvogel-Flugschau. In der Nähe von Rothenburg ob der Tauber ist dieses Barockschloss mit Schlossmuseum und Bayerischen Jagdfalkenhof gelegen.

Fotoimpressionen:



















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Abendstimmung - Ein Blick vom Schloss Schillingsfürst auf den Ort

Danach erfolgte die Rückfahrt mit einer Abendeinkehr im Hotel/Gasthof „Wurm“ in Röbersdorf bei Hirschaid. Gegen 22.00 Uhr erreichte man die Heimat wohlbehalten wieder.

Alle Fotos: 2006 © Ulrich Göpfert

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