"Tage des Donners"

"Tage des Donners"
Eine Zeitreise auf der Veste Coburg


2005 © Ulrich Göpfert

Lautes Dröhnen von Artilleriefeuer aus starken Geschützen dringt von der Veste Coburg bis weit in das Umland der ehemaligen Residenzstadt. Es ist wieder soweit, die Kunstsammlungen der Veste Coburg haben zu einem informativen und lehrreichen, vor allem aber zu einem unterhaltsamen Abstecher in die Vergangenheit, zu einer Zeitreise vom 15. bis in das 19. Jahrhundert auf die "Fränkische Krone“ nach Coburg eingeladen.


2005 © Ulrich Göpfert

Unter dem Motto "Tage des Donners“ informierten und demonstrierten eine Vielzahl von Akteuren, in nach Epochen getrennten Lagern, Artillerie im Wandel der Zeit. Höhepunkte der diesjährigen Veranstaltung am 2. und 3. Juli waren die Schießübungen und der Waffendrill an und mit Geschützen unterschiedlichster Art. Nach originalen Vorlagen gefertigte Geschütze unterschiedlichsten Kalibers, Funktion und Technik sowie zahlreiche Handfeuerwaffen boten eine breite und variantenreiche Palette, die von den Mauerbrechern und Hakenbüchsen des 15., über Mörser und Musketen des 17. bis hin zu großen 6-Pfündern des 18. und 19. Jahrhunderts reichten.


2005 © Ulrich Göpfert

Wie tausende Besucher auf den "Zeitreisen“ der vergangen drei Jahre, wurden heuer die "Zeitreisenden“ besonders in die Welt der Artillerie entführt, bei einem Spaziergang durch das späte Mittelalter, die Renaissance, den Barock mit dem 30jährigen Krieg bis hin zur napoleonischen Zeit. Sie wurden "Augenzeuge“ des Lebens der Soldaten mit ihren Geschützen, erfuhren und konnte Vergleiche ziehen zu militärischen Alltag und Kriegswesen in jenen unterschiedlichen Zeiträumen. Fachkundige Akteure erläuterten das militärische Leben und die artilleristischen Techniken aus diesen Epochen und der Besucher konnte dies hautnah miterleben und empfinden.

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