„Die Fahnenweihe“

„Die Fahnenweihe“
BR-Aufzeichnung in Wunsiedel

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"Die Fahnenweihe" - Premierenfoto
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

„Die Fahnenweihe“ von Josef Ruederer hat auf der atemberaubenden Naturbühne der Luisenburg bereits viele Zuschauer in seinen Bann gezogen. Bei den letzten Vorstellungen dieser Festspielsaison zeichnet der Bayerische Rundfunk das Stück fürs Fernsehpublikum auf. Nach vielen Jahrzehnten ohne Inszenierung im professionellen Rahmen – abgesehen von einer Aufführung am Stadttheater Ingolstadt im Jahr 1976 – darf „Die Fahnenweihe“ in Wunsiedel durchaus als Wiederentdeckung gelten.

Luisenburg-Festspiele: "Fahnenweihe"

Außergewöhnlich ist vor allem die aufwendige Besetzung mit 28 Sprechrollen und großer Statisterie. Michael Lerchenberg, Intendant der Luisenburg-Festspiele, hat das Stück inszeniert und übernimmt auch selbst die Hauptrolle des Posthalters Schlegel.

Aufzeichnungs- und Sendetermin:
Die Vorstellungen vom 30. Juli bis 1. August 2013 auf der Luisenburg in Wunsiedel wurden fürs Fernsehen aufgezeichnet. Die voraussichtliche Ausstrahlung im Bayerischen Fernsehen ist am Sonntag, 20. Oktober 2013, 19.45 Uhr. 

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"Die Fahnenweihe" - Premierenfoto
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Produktionsdaten:
Besetzung: Veronika von Quast, Michael Lerchenberg, Michael A. Grimm, Chris Nonnast, Gabriele Dossi, Ina Meling, Norbert Heckner, Sebastian Edtbauer, Gerd Lohmeyer, u.a.

Inszenierung: Michael Lerchenberg / Co-Regie: Steffi Baier
Bühne: Peter Engel
Kostüm: Ulrike Schlemm

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"Die Fahnenweihe" - Premierenfoto
Foto: 2013 © Ulrich Göpfert

Zum Inhalt:
Garmisch um 1900, die Zeit der aufkommenden Tourismusindustrie. Der Fremdenverkehr verspricht Geld in die Region zu bringen. Darauf spekuliert der neu in den Ort gezogene Postwirt, der ein Waisenhaus stiftet, um damit an ein besonders attraktives Grundstück aus dem Gemeindebesitz zu kommen – auf dem er ein Grand-Hotel bauen will. Das Geld dazu bekommt er von einem neureichen Münchner, der damit seine Amouren mit der Frau des Postwirts „bezahlt“. Am Vorabend des Gründungsfestes des "Waisenhausvereins" mit der titelgebenden „Fahnenweihe“ kommt es zum Skandal, als das Dreiecksverhältnis der Postwirtsfamilie öffentlich wird. Die Werte der Moral steigen schlagartig und somit auch der Preis für das Grundstück! Als auch noch ein Haberfeldtreiben, ein bäuerliches Femegericht, angekündigt wird, gerät der ganze Ort in Aufruhr.

Quellenhinweis: BR.de – Presse – Pressemitteilungen - BR-Aufzeichnung
                          Fotos: 2013 © Ulrich Göpfert

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