„Haindling“

Bayerisches Fernsehen
Zum 70. Geburtstag von „Haindling“

Das Bayerische Fernsehen widmet dem niederbayerischen Künstler, der am 27. Dezember 2014 seinen 70. Geburtstag feiert, drei Sendungen: Joseph Vilsmaiers Film „Bavaria –Traumreise durch Bayern“, zu dem „Haindling“ die Musik geschrieben hat, wird am 27. Dezember als Free-TV-Premiere gezeigt. Außerdem hat an diesem Tag der Dokumentarfilm „Haindling und überhaupts ...", den der BR koproduziert hat, seine Erstausstrahlung. Den Abschluss bildet das Jubliäumskonzert „25 Jahre Haindling“.

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Hans-Jürgen Buchner, Haindling
Konzert Tambacher Sommer 2014
Foto: 2014 © Ulrich Göpfert

Wie kaum ein anderer Künstler hat Hans-Jürgen Buchner alias „Haindling“ auch mit seinen sehr prägnanten und bekannten Filmmusiken zur Entstehung einer lebendigen und höchst kreativen bayerische Musikszene beigetragen, die sich frei über alle musikalischen Grenzen hinweg bewegt. Deshalb widmet ihm das Bayerische Fernsehen anlässlich seines 70. Geburtstags drei Sendungen:

27. Dezember, 17.15 Uhr
„Bavaria - Traumreise durch Bayern“
Free-TV-Premiere
Dokumentarfilm, Deutschland, 2012
Regie: Joseph Vilsmaier
Musik: Haindling


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Hans-Jürgen Buchner, Haindling mit seiner Band
Konzert Tambacher Sommer 2014
Foto: 2014 © Ulrich Göpfert

„Bavaria - Traumreise durch Bayern“ ist der erste abendfüllende Kinodokumentarfilm, der in außergewöhnlichen Luftaufnahmen Bayern von oben zeigt. Für Regisseur und Produzent Joseph Vilsmaier war es das erklärte Ziel, dem Publikum den Freistaat, seine Landschaften und Städte so zu zeigen, wie es sie noch nie gesehen hat. Zu den Höhepunkten des Dokumentarfilms zählen Aufnahmen von Schloss Neuschwanstein im Rundflug aus nächster Nähe, Bilder der europäischen Notlandebahn für das Spaceshuttle, der Einzug der Wiesnwirte beim Oktoberfest und vieles mehr. Ergänzt wird die „Traumreise“ durch Texte des Schriftstellers Hannes Burger, die Vilsmaier selbst eingesprochen hat, und natürlich von der Musik von "Haindling".

27. Dezember, 22.05 Uhr
„Haindling und überhaupts ..."
Deutsche Erstausstrahlung
Dokumentarfilm, Deutschland, 2014
Regie: Toni Schmid

Skurril, unterhaltsam, nachdenklich: Mit seinem unverkennbaren melodischen Stil ist Hans-Jürgen Buchner und seine Band „Haindling“ Kult in Bayern und über die Grenzen des Freistaats hinaus. Seine musikalische Bandbreite umfasst neben prägnant komponierten reinen Instrumentalstücken auch Popsongs, die trotz ihrer teils poetischen, mitunter skurrilen Texte im Radio gespielt werden.

Legendär sind auch seine Filmmusiken - von den zahlreichen Kooperationen mit dem Regisseur Franz Xaver Bogner, für den er die Titelsongs zu den Fernsehserien „Irgendwie und Sowieso“ und „Zur Freiheit“ (mit dem bekannten Stück „Paula“) geschrieben hat, über die Titelmelodie der Fernsehserie „Die Rosenheim-Cops“ („Pfeif drauf“) bis hin zur BR-Reportage-Reihe „Gernstl unterwegs“.

Vor mehr als 30 Jahren begann alles, als Buchner den Deutschen Schallplattenpreis erhielt - damals für seine allererste Langspielplatte „Haindling 1“. Seitdem folgten 14 weitere Studioalben, mehr als ein Dutzend Filmmusiken und unzählige Konzerte. Der zu seinem 70. Geburtstag im Dezember 2014 entstandene Film „Haindling 'und überhaupts ...'“ ist der erste Dokumentarfilm über den niederbayerischen Musiker. Hans-Jürgen Buchner gewährte dem Filmteam hierfür exklusive Einblicke in seine Arbeitsweise und sein Leben. So zeigt der Film von Toni Schmid nicht nur „Haindling“ im Studio, sondern auch den Menschen hinter dem Künstler. Unveröffentlichte Songs und exklusives Filmmaterial von Auftritten der Band, darunter auch ein Konzert in China, ergänzen das Filmporträt.

27. Dezember, 23.35 Uhr
25 Jahre Haindling – Jubiläumskonzert

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Hans-Jürgen Buchner, Haindling
Konzert Tambacher Sommer 2014
Foto: 2014 © Ulrich Göpfert

Über ein Vierteljahrhundert steht das Multitalent „Haindling“ alias Hans-Jürgen Buchner nun schon auf der Bühne. Sein 25-jähriges Jubiläum feierte er 2008 mit einem großen Konzert in seiner niederbayerischen Heimat Straubing und begeisterte die Fans mit seinen größten Hits sowie der ein oder anderen Überraschung. Er hatte sich besondere Gäste eingeladen, u.a. Ottfried Fischer oder seine Tochter Astrid, die Saxofon spielt. Und natürlich gab „Haindling“ seine größten Hits wie „Du Depp“, „Hob di lang schon nimma gseng“ oder den „Holzscheidl-Rap“ zum Besten.

Seine Fans lieben den Multi-Instrumentalisten für seine exotischen Klang-Experimente ebenso wie für seine Bodenständigkeit und die Nähe zum Publikum. Immer hat der Niederbayer urige Anekdoten und einmalige Geschichten auf Lager, die seinen Konzerten eine besondere Note geben. Mit im Gepäck hat er außerdem ungewöhnliche Instrumente wie z.B. eine singende Säge oder vietnamesische Maultrommeln.

 „Haindling“ prägte die bayerische Musiklandschaft mit seinem ganz eigenen Stil, einer „volksmusikalischen Avantgarde“, wie er ihn selbst gern umschreibt.
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